Das war 2012.

Montag, 31. Dezember 2012 | Kommentieren
Das Jahr neigt sich dem Ende zu: Noch etwa 9 Stunden, dann können wir hier in unserer Zeitzone 2013 begrüßen. Erschreckend, wie schnell die Zeit mal wieder vergangen ist... Zeit für einen kleinen Jahresrückblick.

Entgegen meiner ersten Vermutungen habe ich gestern Abend, als ich meinen Jahresrückblick (von dem ich nicht alles hier schreiben werde) geschrieben habe, festgestellt, dass das Jahr eigentlich ziemlich gut war.
Zwar ist zu Beginn diesen Jahres mein Hund gestorben, allerdings haben wir mittlerweile einen neuen, total Süßen - Cody.
Ein Meilenstein diesen Jahres war auf jeden Fall mein 18. Geburtstag, man wird schließlich nur einmal volljährig. Der größte Meilenstein in meinem bisherigen Leben wird jedoch erst 2013 folgen, wenn ich mein Abitur schreibe und dann ins Berufsleben starte.
Weiterhin sehr wichtig in diesem Jahr war für mich meine Studienreise und gleichzeitig Schulabschlussfahrt nach Frankreich in die Bretagne, die Normandie und nach Paris. Die eine Woche war wundervoll und ich hab mir schon ganz fest vorgenommen, nochmal dorthin zu fahren, weil es dort einfach wunderschön war. Gerade Saint-Malo, wo unsere Herberge war, war einfach genial, zumal wir nur etwa 5min bis zum Meer laufen mussten und, obwohl es September war, baden gehen konnten.
Sehr gut fand ich dieses Jahr auch, dass ich es in 11/2 und 12/1 beide Male geschafft habe, Klassenbeste zu werden. Das bringt mich in meiner Hoffnung ein wenig voran, vielleicht doch zu den drei Jahrgangsbesten zu gehören. Das wäre natürlich ein wirklich krönender Abschluss ^^
Ebenso bedeutend war dieses Jahr auch in dem Punkt, dass ich begonnen habe, mich zu bewerben und erste kleine Erfolge verbuchen kann. :)

Was meine Leidenschaft, das Schreiben, betrifft, kann ich über 2012 auch nicht meckern.
"Dark Soul" ist abgeschlossen und wartet auf meiner Festplatte auf die Überarbeitung. Allerdings wird das noch ein Weilchen dauern.
Des Weiteren hab ich drei Projekte begonnen, von denen mindestens zwei richtig genial werden könnten. Dazu dann aber im neuen Jahr, wenn ich etwas weiter vorangekommen bin, mehr.

In diesem Jahr hab ich keine wirklichen Vorsätze, da ich mich eh nicht daran halte.
Ich wünsche mir nur, dass 2013 ein schönes, harmonisches Jahr wird, in dem ich meine Ziele erreichen kann und einen guten Übergang ins Berufsleben schaffe. Das wird sicher eine ganz schöne Umstellung.

Und nun wünsche ich euch einen guten Rutsch und viel Glück im Jahr 2013!

Neues Gemälde fertiggestellt!

Mittwoch, 26. Dezember 2012 | Kommentieren
Ich hab endlich mal Zeit gefunden, meine Adaption von "Die Toteninsel" fertigzustellen.




Alles begann auch dieses Mal mit der Skizze. Wir haben in Kunst die Aufgabe bekommen, ein Bild zum Thema "Essen" zu malen. Ich mag "Die Toteninsel" total und hab mir deswegen überlegt, eine Adaption davon zu malen.




 
 


So sah das Bild aus, als ich es mit nach Hause genommen habe, da das Schuljahr zu Ende war. Kaum einer hat sein Bild wirklich geschafft ^^
Rechts ist der Fels schon fast fertig, links hab ich erstmal nur die Grundierung.





 


Zuhause ging es ziemlich zügig voran, allerdings hab ich relativ schnell auch gemerkt, dass ich es nicht mag, real aussehende Früchte zu malen ^^
Und Gläser sind auch irgendwie schwer zu malen... Ich meine, wie zeichnet man etwas Durchsichtiges?




 





Nach mehreren Versuchen ist der Apfel endlich fertig.
Ein weiterer Versuch, das Glas zu malen, scheitert.









Das Glas verschwindet vorerst und ich male an den Früchten weiter. Durch Recherche hab ich einen Weg gefunden, das Glas zu malen. Dazu muss es aber erst einmal verschwinden.









Alles fertig. Das Glas hab ich einfach mit weiß gemalt und ein paar Spiegelungen reingezeichnet. Zusätzlich hab ich es noch mit ein wenig Gold verziert.





Und hier hab ich das Bild nochmal in Großformat:

[Rezension] Marliese Arold: Magic Diaries - Magische Sechzehn

Samstag, 15. Dezember 2012 | Kommentieren
Rezensionsexemplar
Vielen Dank an den bloomoon-Verlag und BdB für dieses Rezensionsexemplar!



© bloomoon

Marliese Arold: Magic Diaries - Magische Sechzehn

240 Seiten | Ebook | bloomoon | Deutsch

Originalausgabe

Reihe: Magic Diaries #1

Erschienen: 10. Oktober 2012

ISBN: 978-3-7607-9151-7

[Rezension] Tanja Heitmann (Hg.): Frostzauber - Magische Liebesgeschichten

Samstag, 1. Dezember 2012 | Kommentieren
Rezensionsexemplar Vielen Dank dem Rowohlt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!


© Rowohlt

Tanja Heitmann: Frostzauber - Magische Liebesgeschichten

192 Seiten | Taschenbuch | Rowohlt | Deutsch

Originalausgabe

Reihe: Einzelband (Anthologie)

Erschienen: 1. Dezember 2012

ISBN: 978-3499216640
Preis: 8,99 €

Zur Leseprobe
Direkt beim Verlag bestellen

Plotbunny schreit nach Aufmerksamkeit

Sonntag, 21. Oktober 2012 | Kommentieren
Ja, manchmal nerven sie. Eine ganze Zeit lang haben sie mich weitestgehend in Ruhe gelassen und jetzt bedrängen mich drei auf einmal. Böse, wenn es nicht mal hilft, die Ideen einfach aufzuschreiben...
Na ja, ich habe jetzt mal begonnen, den ersten auszuschreiben. Prolog und der Beginn stehen schon. Mich würde mal interessieren, was ihr davon haltet.


Prolog

Ihr glaubt noch immer, der Tod wäre Ruhe? Frieden? Mit dem Tod sei alles vorbei? Ihr wärt endlich erlöst?
Ich muss euch enttäuschen. Dem ist keinesfalls so. Der Tod ist ein grausamer Herrscher in seinem ewigen Reich. Ein Sklavenhalter für Millionen von Seelen. Ich bin eine davon.
Lasst mich euch von mir erzählen. Von meinem zweiten Leben.
Lasst mich euch zeigen, was nach dem Tod wirklich geschieht.
Lasst mich euch eure Meinung ändern.
Manche behaupten, meine Geschichte beginne erst im Krankenhaus, doch, um ehrlich zu sein, ihren Anfang hat sie schon deutlich früher. In der Schule. In einem leeren Klassenraum.
Mein Name ist Mikey. Ich habe mich selbst umgebracht.




Es ist dunkel. Und still. Immer ist es still, wenn ich die Augen aufschlage, bereit, einen neuen der ewig gleichen Tage zu beginnen. Die Ruhe ist bedrückend, obgleich ich weiß, dass es der einzige Moment eines jeden Tages ist, in dem ich meine Gedanken in jedem Fall für mich selbst habe. Bis zum Abend würde ich wieder unter Beobachtung stehen. Wie ein jeder hier.
Am liebsten würde ich noch liegen bleiben, in meinem Bett aus Nebel, schwärzer als die Nacht. Nicht, weil es hier warm ist. Wärme kennt dieser Ort nicht. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie sie sich anfühlt. Vielmehr beginne ich langsam, diese Ruhe zu mögen. Sie ist tröstlich an diesem finsteren Ort. Hier kann ich denken, was ich will. Muss nicht darauf achten, bestimmte Bilder aus meinem Kopf zu verdrängen. Probleme will ich nicht. Auf keinen Fall mit dem Meister.
Zielsicher finde ich mich in dem winzigen Raum zurecht. Anfangs war es mir noch schwer gefallen, mich in der Dunkelheit zu orientieren, doch mittlerweile habe ich es gelernt. Ich greife nach der grauen Hose und der dazu passenden Jacke. Noch immer habe ich nicht herausgefunden, woraus sie gefertigt sind. Es ist ein dünnes Material, fast wie Seide und doch weitaus grober. Nie zuvor habe ich so etwas gespürt und wann immer ich die Sachen trage, vergesse ich schnell, überhaupt bekleidet zu sein, so leicht sind sie.
Mit zwei kurzen Schritten erreiche ich das Ende meines Zimmers. Schon vorher zitternd berühre ich die eiskalte Schwärze, welche meinen Raum umgibt. Ein wenig sinken meine Finger in der nebligen Oberfläche ein. Ich spüre keinen Widerstand, aber ich weiß, dass ich nicht hindurch treten könnte. Die schneidende Kälte würde sich anfühlen, als erstarre man bei lebendigem Leibe zu Eis, während gleichzeitig ein unbändiges Feuer im Körper wütet, doch auch wenn es sich so anfühlen würde, als stünde man kurz davor, sterben würde man in keinem Fall. Nicht an diesem Ort, im Reich der Toten. Woher ich das weiß? Ich bin lange genug hier, um eigene Erfahrungen gemacht und andere bei ihren Versuchen beobachtet zu haben.
Ein wenig nimmt die Kälte um meine Finger ab und der schwarze Nebel wird langsam zu mattem Grau, durch das man mit etwas Anstrengung die Umrisse des Dahinterliegenden erkennen kann. Ich trete hindurch, unterdrücke das Zittern, das sich meines Körpers bemächtigen will. An dieses frostige Gefühl würde ich mich wohl niemals gewöhnen.
Aus den anderen Zimmern treten nach und nach weitere Bewohner. Ich blicke nach oben. Zahllose Etagen recken sich in die Höhe und verschwinden im Dunst. Bisher habe ich niemanden von dort kennengelernt. Sie bleiben unter sich. Selten sehe ich sie überhaupt. Längst scheint es mir, als sei dieser Ort weitläufiger, als ich gedacht habe. Nur ungern stelle ich mir vor, wie viele hier insgesamt leben. Vereint dieses Reich alle Toten der Welt? Oder ist es begrenzt auf einen Kontinent, gar auf ein Land. Wie lange ist man hier? Unmöglich wandeln in dieser Welt alle Personen, die jemals gestorben sind. Ich betrachte die blassen Gestalten, die an mir vorübergehen. Niemandem ist anzusehen, wie lange sie sich bereits hier befinden. In welcher Epoche sie gar gestorben sind. Alle sind sie gleich in ihrer einheitlichen Kleidung und mit ihren kurzen Haaren, Männer wie Frauen. Alle gleich. Nur die Farbe ihrer Haut unterscheidet sich manchmal. In seltenen Fällen erkennt man noch den Hauch einer Haarfarbe, die zunehmend grauer wird, je länger man hier verweilt. Ich weiß nicht, wie ich mittlerweile aussehe. Ich bin einer von ihnen. Vermutlich sind sie alle wie Spiegelbilder für mich.
Tief atme ich durch, verbanne die Gedanken. Ich befinde mich nicht länger im Schutz meines Zimmers. Derartigen Gedankengängen darf ich mich jetzt nicht mehr widmen. Kein Infragestellen. Kein Nachfragen. Keine Suche nach Antworten. Nur akzeptieren. So kommt man hier einigermaßen zurecht.

Tag 30: Ein favorisierter Schriftsteller

Dienstag, 25. September 2012 | Kommentieren
Heute sind wir schon am Ende angekommen :)
Mit dieser Frage endet dann auch diese Blogaktion und ihr müsst euch wieder daran gewöhnen, dass die Blogartikel seltener werden. Insgesamt bin ich froh, es geschafft zu haben, wirklich jeden Tag einen neuen Artikel mit einer neuen Frage veröffentlicht zu haben.
Eine verlinkte Übersicht aller Antworten findet ihr hier nochmal. 

Frage

Letzte Frage: Wählen Sie einen Schriftsteller aus und verraten Sie uns, was Sie an diesem Schriftsteller mögen und/oder an seinen Charakteren gut finden.

Okay, dann nehme ich zum Abschluss mal die "Sandra Gernt" mit tollen Werken wie "Nayidenmond" oder auch "Die Ehre der Am'churi". Ja, was mag ich an ihr so sehr...? Ich habe damals, nachdem ich schon einige homosexuelle Geschichten im Internet gelesen habe, einfach mal geschaut, ob ich gute Werke unter den Büchern finde und dabei bin ich eher zufällig auf Sandra Gernt gestoßen. Zuerst habe ich dann "Nayidenmond" gelesen. Das Buch war einfach toll - die Handlung mag zwar manchmal etwas verwirrend sein, doch die Figuren sind toll ausgearbeitet und die Welt an sich ist einfach faszinierend dargestellt. Das gleiche hab ich dann auch in "Die Ehre der Am'churi" wiedergefunden, wobei mich dort die Figuren nicht komplett überzeugt haben. Insgesamt finde ich bei ihr die Welten und die Handlung toll. Auch wenn man glaubt, eine Welt bereits von irgendwo zu kennen, so gelingt es ihr, die Welt doch vollkommen neu darzustellen. Mich fasziniert das einfach. Durch vergleichsweise wenige Sätze wird eine so facettenreiche Welt mit eigener Flora und Faune, mit einer vollkommen eigenen Kultur geschaffen. Wahnsinn!

Tag 29: Gedanken über ein Projekt machen

Montag, 24. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, wie oft denken Sie an die Handlung und Figuren? Gibt es etwas, dass Sie an Ihr Projekt oder an Ihre Figuren erinnert?

Das ist schwer zu verallgemeinern, daher möchte ich mich jetzt mal nur auf drei meiner Geschichten beziehungsweise auf zwei "Gruppen" beziehen.

  1. "Der Zirkel"
    Diese Geschichte hab ich ja komplett geplant und in dieser Phase hab ich wirklich oft darüber nachgedacht, um Ideen zu finden, wie es weitergehen soll. Wann immer ich freie Zeit habe, bin ich entweder gedanklich die Handlung durchgegangen oder habe mir mein Notizbuch genommen und versucht, eine neue Idee zu finden, in dem ich mir andere Ideen durchgelesen hab. Dementsprechend hat mich mein kleines Notizbuch auch immer wieder an die Geschichte erinnert. Mittlerweile geht es mir an manchen Tagen so, dass mich alle Notizbücher bis auf mein aktuell am meisten Genutztes daran erinnern.
  2. "Dark Soul" und "Lifeless Eyes"
    Neben diesen beiden Geschichten könnte ich jetzt auch andere aufführen, bei denen ich versucht habe, jede Woche ein neues Kapitel online zu stellen. Dabei denke ich eigentlich nur einen Tag vor dem Schreiben des Kapitels, den Tag des Schreibens und manchmal noch einen Tag danach an die Geschichte, mehr nicht. Den Tag davor oder manchmal auch schon den Tag danach überlege ich mir das neue Kapitel und dann schreib ich es eben. Die anderen Tage nutze ich dann eher für andere Geschichten, die jedoch größtenteils nur in meinem Kopf bleiben. Bei diesen Geschichten erinnert mich eigentlich auch nichts daran.

Tag 28: Behinderungen

Sonntag, 23. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Haben Sie schon einmal eine Figur mit körperlicher oder geistiger Behinderung entworfen? Erzählen Sie uns davon.

 Es gibt ein einzige Figur mit einer körperlichen Behinderung, an die ich mich gerade erinnere, und das ist ein Vampir aus "Dark Soul", genauer gesagt aus Saphiras Gruppe.


"Neben mir knurrte ein an die Wand gedrängter Vampir.
Seine Hände waren verstümmelt – lediglich einzelne Finger waren noch erhalten –
doch es schien so, als habe er diese Verletzung schon länger."

(Kapitel 21 - Saphira da Silva)
In diesem Ausschnitt wird der Vampir erstmals erwähnt. Er hat keinen Namen, keine Vorgeschichte und taucht auch nur äußerst selten auf, aber er existiert und damals fand ich es irgendwie wichtig darzustellen, dass meine Vampire eben keine perfekten Geschöpfe sind, sondern durchaus auch behindert sein können. Um auf den Ausschnitt zurückzukommen: Er hat keinerlei Beeinträchtigung durch seine verstümmelten Hände, kann sogar wie die anderen Vampire kämpfen. Es scheint gelernt zu haben, wie er sich am besten damit verhalten kann und muss.
Eine geistige Behinderung gab es allerdings bisher in noch keiner meiner Geschichten.

[Rezension] Tamora Pierce: Im Zeichen der Löwin - Die Entscheidung

Samstag, 22. September 2012 | Kommentieren
Tamora Pierce: Im Zeichen der Löwin - Die Entscheidung

256 Seiten | Taschenbuch | cbt | Deutsch

Original: Protector of the small - First Test
Übersetzer: Kerstin Michaelis
Reihe: Im Zeichen der Löwin #1

Erschienen: 06. August 2007

ISBN: 978-3570303849
Preis:  8,00 €

[Nicht mehr im Verlag verfügbar.]

Tag 27: Die Bedeutung des Aussehens

Samstag, 22. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Spielt das Aussehen Ihrer Figuren eine wichtige Rolle?  Wie gestalten Sie das Aussehen einer Figur?

Eigentlich hab ich zu dieser Frage ja schon etwas bei der letzten Frage gesagt.
Meine Charaktere sollen im Großen und Ganzen weitestgehend normal erscheinen und doch anders sein. Ich gestalte die meisten meiner Figuren relativ realitätsnah und baue dann irgendetwas ein, was sie zu etwas Besonderem macht - manchmal ist das eine Eigenschaft, manchmal eine Hintergrundinformation und manchmal betrifft es eben das Aussehen. Dabei reicht schon ein kleines Muttermal, besondere Augen oder Haare, ein Tattoo, ein Piercing oder auch nur Narben, die wiederum mit einer Geschichte verbunden sind. Ansonsten gehe ich bei dem Aussehen meistens nach Bildern, die ich von den Figuren bereits in meinem Kopf habe und die ich dann nur noch in Worte fassen muss.

Die Bedeutung des Aussehens ist eigentlich unterschiedlich. In manchen Geschichten ist es wichtig, in anderen nicht. Manchmal ist das Aussehen mit einer Geschichte beispielsweise aus der Vergangenheit von Bedeutung und wird damit in jedem Fall gebraucht. In anderen Geschichten, z.B. in "Seelenspalt", ist das Aussehen des Vampirs eher nebensächlich. Was zählt, ist die Handlung. Den Vampir kann man sich auch einfach vorstellen. Dass er dann bei jedem Leser anders aussieht, ist egal.

Tag 26: Das Aussehen

Freitag, 21. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie zeichnen Sie Ihre Charaktere? Beschreiben Sie eine Figur oder wenn Sie mit Bildern arbeiten, zeigen Sie uns eine Ihrer Figuren!

Ich erfinde meine Charaktere eigentlich immer recht spontan, wobei ich meistens darauf achte, dass die Personen nicht ganz so gewöhnlich sind. Meine Figuren sollen immer irgendetwas Besonderes haben, was auch immer das dann ist. Manche Autoren mögen ihre Figuren auch richtig mit Gesichtsform etc. beschreiben, ich nicht. Solche Sachen überlasse ich dann doch lieber dem Leser.

Eine Figur beschreiben... Ich denke, da nehme ich mal Val aus "Der Zirkel". Von dem hab ich bisher noch recht wenig geschrieben, auch wenn ich ihn total gerne mag.
Val ist dunkelhaarig. Er hat, um genau zu sein, dunkelbraune Haare mit einigen helleren Reflexen und dünnen rötlichen Strähnen. Seine Haare sind kurz und geben ihm, da sie nie wirklich in ihrer Position bleiben wollen, ein etwas wildes Aussehen. Er ist recht groß, so um die 1,75m. Zwar ist er schlank, doch man kann deutlich seine Muskeln sehen. Er ist ein blasser Typ mit blau-grauen Augen, die so dunkel sind, dass sie in seinem hellen Gesicht deplatziert und falsch wirken. Durch seine ebenfalls dunklen Haare und seine meistens eher dunkle Kleidung wird das allerdings einigermaßen ausgeglichen. Auffällig ist bei ihm eine Art Tattoo, das eigentlich keines ist. Er hat es sei seiner Geburt, es wächst mit, ohne sich wirklich zu verändern und es ist fast schwarz. Es ist ein Muster aus verschiedenen, sich windenden Linien, fast wie Ranken, die in seinem Nacken beginnen und knapp über seiner rechten Hüfte enden.

Tag 25: Haustiere

Donnerstag, 20. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Hat eine Ihrer Figuren Haustiere? Wenn ja, welches?

Ich kann mich gerade an keine meiner Figuren erinnern, die ein Haustier hat. Ich mag Haustiere zwar ziemlich gern, aber in einer Geschichte brauchte ich bisher noch keine und ich baue eigentlich nie irgendetwas ein, was ich in einer Geschichte nicht brauche. Vielleicht kommen ja irgendwann mal Haustiere in irgendeiner Geschichte vor, mal schauen.

Tag 24: Der Tod von Figuren

Mittwoch, 19. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wären Sie bereit, eine Ihrer Hauptfigur in der Geschichte zu töten, wenn es die Handlung verlangt? Welches war Ihre interessanteste Art und Weise, eine Romanfigur zu töten?

Auch wenn ich es nicht gern mache, bin ich durchaus dazu bereit. Da ich jedoch am liebsten Happy Ends schreibe, hatte ich bisher nur zwei Geschichten, in denen die Hauptpersonen gestorben sind, und das waren Kurzgeschichten, bei denen man eigentlich schon am Anfang erkennen konnte, dass es dieses Ende geben wird. 
Die eine Geschichte ist eine Foltergeschichte. Der Protagonist ist ein Kriegsgefangener und wird schon seit geraumer Zeit gefoltert, da seine Peiniger Informationen von ihm wollen, die er ihnen nicht geben will. Durch seine Gedanken wird deutlich, dass er schon längst damit abgeschlossen hat, dort lebend herauszukommen. Der Tod an sich ist gar nicht so deutlich beschrieben. Es taucht dort lediglich ein Fremder auf, den er nicht kennt und der ihn an einen anderen Ort bringt - zu seiner Familie, von der er ganz sicher weiß, dass sie längst tot ist.
In der zweiten Geschichte geht es um ein an Krebs erkranktes Mädchen. Die Geschichte hab ich damals in Zusammenhang mit einem Wettbewerb zum Thema "Leben und Tod" geschrieben. Sie verdeutlicht ihre letzten Stunden, ihre Ängste, das letzte Mal, an dem sie ihre Mutter sieht. Am Ende stirbt sie. Ich hab mich mal daran gewagt, das aus der Ich-Perspektive zu schreiben. Bei ihr werden die Geräusche immer weniger, bis es still ist und die Farben verschwimmen immer weiter, bis nur noch weiß übrig bleibt. Auch ihr Körper fühlt sich immer leichter und schließlich schwerelos an. Das Ende dieser Geschichte ist eine von ihren Eltern aufgegebene Traueranzeige, in der man auch das erste Mal den Namen des Mädchens erfährt.

Die interessanteste Art, eine Figur zu töten... Puh, das ist wirklich schwer, da für mich jede Szene - ob Tod oder nicht - etwas Interessantes hat. Dazu muss ich auch sagen, dass ich noch nicht allzu viele meiner Figuren getötet habe bzw. den Tod nicht richtig ausgeschrieben. Meist heißt es dann nur, sie seien tot, aber die genauen Umstände beschreibe ich selten. Ich denke allerdings, dass ich auch für diese Frage auf "Dark Soul" zurückgehe, um genau zu sein auf den Gestaltwandler Lexienne. Er hatte sich zunächst als Alex' Gefährte ausgegeben, wurde dann enttarnt und zeitweise schien es, als würde er auf Alex' Seite stehen. Als es jedoch an die Befreiung Jasons geht, stellt sich heraus, dass er die ganze Zeit an falsches Spiel gespielt hat und weiterhin mit Jasons Entführungen im Bunde war. Es kommt zu einem Kampf zwischen Alex und seinen Begleitern auf der einen und den Entführern und Lexienne auf der anderen Seite. Dabei wird Lexienne schwer verwundet. Alex' Seite geht siegreich aus dem Kampf hervor, diejenigen Gegner, die noch können, fliehen. Die anderen - die Toten - bleiben zurück bzw. werden zurückgelassen. Als Alex zu seinem geschwächten Gefährten will, hält ihn eine Hand am Knöchel fest. Es ist Lexiennes. Der Gestaltwandler bittet um Hilfe. Obwohl Alex normalerweise recht hilfsbereit ist, befreit er sich in dieser Situation aus Lexiennes Griff und geht mit der Bemerkung, der Gestaltwandler habe den Tod und keine Hilfe verdient. Lexienne stirbt daraufhin.

Tag 23: Dauer eines Projektes

Dienstag, 18. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie lange brauchen Sie im Durchschnitt für ein Projekt von der Planung bis zur fertigen Erstfassung?

Die Frage kann ich keinesfalls so pauschal beantworten, denn ich habe schon angefangen bei der Planung und den ersten Szenen unterschiedliche Gruppen von Projekten.
  1. Die Spontanen
    Das sind Projekte, bei denen ich einfach los schreibe. Dabei ist es vollkommen unterschiedlich, wie lange ich an dem Projekt arbeite. Es gibt solche,die ich innerhalb von einem Tag oder wenigen Tagen vollkommen fertigstelle. Dann gibt es die, die ich fertig schreibe und dann erst mal weglege, um sie nach einer beliebigen Zeit zu überarbeiten. Und dann gibt es da noch solche wie "Dark Soul", die als Oneshot beginnen und einfach immer länger werden, bis ich mir denke, dass es gut ist.
  2. Die Geplanten
    Da habe ich momentan meine wenigsten Geschichten und keine einzige, die fertig ist. Oftmals plane ich hierbei die Geschichten nahezu vollständig und dann lege ich die Pläne erst einmal beiseite. Später greife ich die Pläne dann wieder auf und arbeite daran. So geschehen ist es bei meinem Zirkel. Die fertig geplante Idee dazu liegt schon seit 2009 in meinem Schreibtischfach.
  3. Die einzelnen Szenen
    Manchmal fange ich einfach an, etwas zu schreiben, ohne eigentlich genau zu wissen, was daraus werden soll. Diese Szenen lege ich dann meistens auch erst mal beiseite, wenn sie geschrieben wurden. Nach beliebig langer Zeit krame ich sie dann raus und bastel etwas daran: Beispielsweise schreibe ich weiter oder ich überlege mir eine genaue Grundstory.

Tag 22: Nie geschriebene Szenen

Montag, 17. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Gibt es eine Szene zwischen Ihren Charakteren, die Sie nie geschrieben haben? Wenn ja, warum?

Von den Szenen, die in die Geschichte gehören, kann ich mich an keine erinnern, die ich nie geschrieben habe. Ich hab mal ein mehr oder weniger namenloses Projekt angefangen, da gibt es eine Vergewaltigungsszene, die ich letztendlich doch nicht geschrieben habe, sondern die nur angedeutet ist. Das liegt aber auch nur daran, dass sich der Protagonist, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben wird, nicht mehr richtig daran erinnern kann und nur die Gefühle davor und danach wirklich zuordnen kann. Zu mehr ist er nicht fähig. Nach und nach tauchen zwar ein paar Erinnerungen daran auf, aber wirklich ausgeschrieben wird diese Szene nie.

Tag 21: Kinder

Sonntag, 16. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Hat eine Ihrer Figuren Kinder? Wie schreiben Sie Szenen aus Sicht der Kinder/oder Szenen mit Kindern?

Ja, es gibt bei mir Charaktere, die Kinder haben. Spontan fallen mir da sofort Morgan, Sean und Saphira aus "Dark Soul" ein. Ansonsten ist es oftmals eher so, dass mein Charakter Eltern hat, über die allerdings kaum etwas verraten wird.
Wie ich die Szenen schreibe, variiert. Bei Morgan und seinem Sohn Neal hatte ich bisher nur einen Rückblick, in dem sie beide vorgekommen ist. Ihr Verhältnis war damals recht angespannt und kühl, nicht wie das einer typischen Vater-Sohn-Beziehung.
Sean und Alex sind mittlerweile so ziemlich das Gegenteil davon. Anfangs war ihr Verhältnis auch nicht gerade einfach, aber mittlerweile benehmen sie sich für Vater und Sohn vollkommen normal. Allerdings muss ich dazu sagen, dass Alex sich gegenüber seinem Vater kaum anders verhält als seinen Freunden gegenüber. Umgekehrt ist es ähnlich.
Bei Saphira und ihrer kleinen Tochter Kimberly kann ich die Frage wohl am besten beantworten. Ich schreibe zwar weder aus der Sicht der einen noch der anderen, aber gerade Kimberlys Verhalten hebt sich von dem der anderen ab, da sie recht quirlig ist. Szenen mit ihr können einfach nicht traurig oder betrübt sein, da sie mit ihrer Art regelmäßig die Stimmung lockert.

Generell sind meine Charaktere zwar meist Familienmenschen, doch nur selten tauchen die Familienmitglieder richtig auf.

Tag 20: Lieblingsszene

Samstag, 15. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Welche Szenen schreiben Sie am liebsten?

Ganz klare Antwort: Böse Szene.
Ich liebe es, solche zu schreiben. Dabei können es Gewaltszenen aller Art sein. Ich hatte schon Prügeleien, Morde, Entführungen, Vergewaltigungen, Überfälle, Kriege und Kämpfe und Folterszenen. Jede meiner Geschichten besitzt irgendwo mindestens eine solche Szene. Ich weiß nicht genau warum, aber ich finde Geschichten ohne solche Szenen langweilig. Es muss einfach ein bisschen Action, ein bisschen Gewalt geben.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich Kriege und Kampfszenen nicht so sehr gerne schreibe, da es so viele Beschreibungen und Bewegungen braucht, bei denen ich momentan noch scheitere. Aber ich übe ;)
Am liebsten schreibe ich noch immer Überfälle und Entführungen. Die sind für mich am leichtesten. Die anderen bösen Szenen liegen verteilt im Mittelfeld.

Tag 19: Nebenfiguren im Vordergrund

Freitag, 14. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Hat sich schon mal eine Nebenfigur in Ihren Geschichten in den Vordergrund gedrängt? Wurde die Nebenfigur dann zur Hauptfigur? Warum ist das passiert?

Ähm, nein, nicht so direkt.
Vor ein paar Jahren hab ich mal die Vampirgeschichte "Im Angesicht des Feindes" geschrieben. Einige Male ist für mehr oder weniger kurze Zeit der Blutdiener Alex (ja, noch ein Alex ^^) aufgetaucht, der eigentlich gar keine so wichtige Rolle hatte. Ich hab damals auch nur kurz etwas über seine Vergangenheit angedeutet. Später, als ich die Geschichte online gestellt habe, hatten meine Leser Interesse an Alex' Geschichte. Und die hab ich dann geschrieben. Dadurch entstand die Auskopplung "Des Lebens dunkle Seite" mit Alex in der Hauptrolle.
In gewisser Weise hab ich also eine Nebenfigur in den Vordergrund gerückt, aber eben nicht in der gleichen Geschichte, sondern in einer Auskopplung, die schon wieder eine Geschichte für sich war.

Tag 18: Lieblingsantagonist

Donnerstag, 13. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Welcher Ihrer Antagonisten ist Ihr Liebling und warum?

Ach, Mensch, schon wieder so eine Frage nach Lieblingen. Ich hab doch keinen!
Obwohl...doch, bei den Antagonisten hab ich so einen ganz kleinen Liebling, der ein wenig weiter vorn liegt als die anderen. Er heißt Val und stammt aus "Der Zirkel". Eigentlich muss ich sagen, dass er gar kein richtiger Antagonist ist, denn später arbeitet er mit meiner Protagonistin zusammen, aber er kann schon ein ganz schöner Schuft sein. Natürlich muss man die Geschichte des Zirkels kennen, um seine genaue Position zu verstehen, aber ich kann schon sagen, dass er derjenige ist, der fast dafür sorgt, dass meiner Protagonistin Übles geschieht und die Welt endgültig verloren ist. Also er kann schon recht böse sein.
Ganz gerne mag ich übrigens auch "Lexienne", den verräterischen Gestaltwandler aus "Dark Soul", bei dem es mir etwas Leid tat, dass er gestorben ist. Irgendwie fand ich ihn niedlich, aber er war auch ganz schön hinterlistig und gemein. Letztendlich hat er vor allem aus der Sicht von Alex den Tod verdient, da er fast dafür gesorgt hätte, dass Jason, Alex' Gefährte, stirbt, aber schade war es schon ein bisschen um ihn.

Tag 17: Lieblingsprotagonist

Mittwoch, 12. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Welcher Ihrer Protagonisten ist Ihr Liebling und warum?

Ach ja, da wären wir wieder bei den lieben Lieblingen.
Ganz ehrlich: Ich hab noch immer keinen. Ich hab weder eine Lieblingsfigur, noch einen Lieblingsprotagonisten im Speziellen. Ich finde an jedem etwas, was mir sehr gut gefällt.
Alex aus "Dark Soul" und Zoey aus "Der Zirkel" sind mehr oder weniger wie ich. Dort brauch ich mich nicht groß in eine andere Person eindenken, weil ich einfach nur schreiben muss, wie ich reagieren würde. Dabei sind diese beiden Protagonisten keine fiktive Abbildung von mir, sie besitzen schon ihre eigene Persönlichkeit und es gibt auch Unterschiede, die die beiden von mir abheben, aber weitestgehend würde ich genau wie sie reagieren.
Und was Jack aus "Bloody Tears" betrifft... Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich am liebsten aus seiner Sicht geschrieben habe, wenn ich wütend war, ganz einfach, weil man bei ihm super seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann. Das merkt man indirekt auch an der Geschichte. Manchmal läuft es ganz ruhig und dann kommt recht plötzlich eine Gewaltszene. Da hatte ich dann wieder auf irgendwas oder irgendwen Wut. Überhaupt hat es bei Jack mal Spaß gemacht, sich an keinerlei Moral halten zu müssen und einfach munter losschreiben konnte.

Ich will nicht nur von meinen Protagonisten sprechen, sondern gleich von allen meinen Figuren: Wir sind eigentlich wie eine große Familie. Man liebt sich, man hasst sich. Man versteht sich, man redet aneinander vorbei. Genau so ist es mit meinen Charakteren, nur dass dabei alles in meinem Kopf stattfindet.

Tag 16: Romantische Beziehungen

Dienstag, 11. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wenn Sie über romantische Beziehungen schreiben, wie weit gehen Sie da beim Erzählen?

Das ist unterschiedlich.
Es gibt Geschichten bzw. Pairings, bei denen ich es nur andeute. Dann gibt es jene, die ich weiter ausbaue und jene, in denen es sogar zum Sex kommt. Es ist bei mir immer abhängig von der Situation und der Geschichte selbst.
Bei den meisten meiner Geschichten bleibt es bei einer einfachen Liebesbeziehung ohne Sex, da dieser einfach unwichtig ist in der entsprechenden Geschichte. Ich baue dann langsam die Beziehung auf, intensiviere die Gefühle der Charaktere zueinander und schreibe dann so authentisch wie möglich ihre Beziehung und versuche, Kitsch zu vermeiden, da ich so etwas selbst überhaupt nicht leiden kann.
Richtigen Sex hatte ich bisher nur in zwei Geschichten - in der einen ging es um einen Prostituierten, wo für mich klar war, dass eine Sexszene dort reingehört, und das andere ist "Bloody Tears". Auch dort war für die Handlung selbst eine explizite Szene am günstigsten. Es ist jedoch jedem selbst überlassen, wie romantisch er die Szenen dort findet, da zwei der drei Szenen in diesen beiden Geschichten eher von Gewalt geprägt sind und vor der Beziehung an sich stattfanden bzw. es nie eine wirkliche Beziehung gab.
Ganz selten verwende ich auch Andeutungen, d.h. es gibt zwar Sexszenen, aber die tauchen nur kurz als Erinnerung auf oder werden kurz erwähnt, also nicht richtig ausgebaut. Der Leser erfährt, dass sie Sex hatten, mehr aber auch nicht. Das hatte ich bisher in einer einzigen Geschichte.
Meine meisten Texte kommen aber wirklich ohne Sex, oftmals sogar ohne romantische Beziehungen aus.

Tag 15: Vorbilder

Montag, 10. September 2012 | Kommentieren
Halbzeit. :)
Von heute bis Freitag bin ich auf Studienfahrt - Frankreich ruft :D
Es gibt allerdings weiterhin regelmäßig um 15:00 Uhr einen neuen Post. Hab für diese Reihe hier genügend vorbereitet. 
Leider werde ich es vorher wohl nicht mehr schaffen, die Rezension zu Oneiros online zu stellen. Zu viel Stress -.-
Na ja, dafür hab ich vielleicht, wenn ich wiederkomme, sogar zwei oder, wenn ich richtig schnell im Lesen bin, drei Rezensionen für euch :)

Frage:

Halbzeit! Gibt es einen Schriftsteller (Profi oder Hobbyautor), den Sie bewundern?

Oh ja, da gibt es zwei wundervolle Autoren im homoerotischen Bereich, die leider noch viel zu unbekannt sind.
Auf der einen Seite ist da Chris P. Rolls mit Büchern wie "Bruderschaft der Küste" und "Pegasuscitar" und auf der anderen Seite ist Raik Thorstad mit Büchern wie "Zenjanischer Lotus" und "Leben im Käfig". Ich bewundere ihre Art zu schreiben. Man hat einfach das Gefühl, dass keine Wendung zweimal genutzt wird, dass man in eine neue, fremde Welt eintaucht. Gefühl werden so wunderbar eindringlich beschrieben, Handlungen sind nachvollziehbar, man kann sich mit den einzigartigen Charakteren identifizieren.
Allein ihre Ideen finde ich schon einfach toll, weil ich mir sicher bin, dass ich auf so etwas nie gekommen wäre. Die Umsetzung dieser Ideen ist dann einfach grandios. Natürlich lassen sich überall kleine Fehler o.ä. entdecken, aber auch nur dann, wenn man wirklich danach sucht. Ansonsten fiebert man mit den Protagonisten mit, leidet mit ihnen, fühlt mit ihnen. So sollte eine wirklich gute Geschichte sein und nicht anders. Und die beiden bekommen genau das hin.

Tag 14: Landkarten

Sonntag, 9. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Erstellen Sie Landkarten? Wenn ja, können Sie eine zeigen?

Früher hab ich ab und zu Landkarten erstellt. Heute besitze ich noch drei davon. Eine hab ich in der Grundschule gemalt. Sie ist ganz einfach gestaltet und hat nur vier oder fünf eingetragene Orte.
Eine zweite folgte dann so in der 5. oder 6. Klasse. Sie ist kaum anders als die aus der Grundschule, allerdings hab ich schon ein bisschen mehr Details eingebracht und die Karte ist nicht mehr bunt.
Meine beste Karte hab ich allerdings in der 8. oder 9. Klasse gezeichnet. Sie ist komplett in schwarz-weiß gehalten und meines Erachtens nach ziemlich gut. Das ist die erste Karte, in der ich nicht nur wenige Orte eingezeichnet habe, die für die Geschichte wichtig sind, sondern alle, die sich dort befinden, denn es ist nicht mehr nur noch eine Karte von einem abgegrenzten Gebiet. Meine erste Karte war lediglich ein Waldstück mit Dorf und Strand. Auf der zweiten Karte gab es einen See, einen Wald, eine Höhle, ein Polzeirevier und einen Weg. Alles also auf ziemlich kleinem Feld. Meine letzte Karte zeigt eine komplette kleine Welt mit Meeren, Inseln, Flüssen und Gebirgen.
Diese Karte hab ich jetzt auch mal abfotografiert, damit ihr euch ein ungefähres Bild davon machen könnt:


Tag 13: Fiktive und reale Kulturen/ Menschen

Samstag, 8. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Schreiben Sie lieber über fiktive oder reale Kulturen/Menschen?

Ich schreibe fast nur über fiktive Menschen und Kulturen. Oftmals haben die aber große Ähnlichkeit mit unserer realen Welt. Ich erfinde keine grünen Männchen, dampfende Planeten oder hörnige Monster. Gut, letzteres vielleicht doch, ganz selten. Aber eigentlich befinde ich mich meistens im realeren Bereich.
Sehr gerne schreibe ich z.B. darüber, was aus der Menschheit wird. Was alles geschehen kann, was sich verändert. Manche davon sind richtige Endzeit-Szenarien. Ich bin mir nicht sicher, ob man das wirklich als fiktiv oder doch eher real bezeichnen kann. Wenn ich genauer darüber nachdenke, sind doch alle Menschen, über die man schreibt, fiktiv, abgesehen von Fanfiktions, oder? Gehe ich von diesem Gedanken aus, muss ich mich korrigieren. Ich glaube, dann schreibe ich doch eher im realen Bereich. Kleine grüne Männchen tauchen nun wirklich nicht auf.

Tag 12: Eine wirklich gute Geschichte

Freitag, 7. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Bei welcher Ihrer Geschichten haben Sie das Gefühl, einen wirklich guten Job gemacht zu haben? Haben Sie ein paar Randnotizen/Schreibtipps dazu?

Am liebsten würde ich hier "Dark Soul" anführen, aber da müsste ich mich selbst belügen. Ich fand die Geschichte mal richtig gut, aber seitdem ich angefangen habe, sie zu überarbeiten, ist mir aufgefallen, wie viele begonnene Nebenhandlungen ich vergessen habe, was durcheinander geraten ist und wie verwirrend die ganze Geschichte ist.
Gehe ich nach dem Feedback bei meinen online gestellten Geschichten, kann ich hier zum einen meinen Oneshot "Seelenspalt", als auch meine Fanfiktion "Lifeless Eyes" anführen. Bei "Seelenspalt" war ich mir nie sicher, ob die zwei gegensätzlichen Persönlichkeiten gut zur Geltung kommen, doch mittlerweile hat man mir mehrfach bestätigt, dass es wirklich gut geworden ist und man die Zerrissenheit des Protagonisten förmlich spüren kann - mein Ziel mit dieser Geschichte.
Für "Lifeless Eyes" bekomme ich in letzter Zeit regelmäßig Lob. Es ist zwar eine Fanfiktion, aber ich mache daraus mehr oder weniger meine eigene Geschichte. Es ist das erste Mal, dass ich mich dabei mit Vergewaltigung und deren Folgen richtig auseinandersetze und ich war anfangs skeptisch, ob ich das richtig darstellen kann. Mittlerweile wurde mir auch hier gesagt, dass es wirklich gut geworden ist. Am meisten hat mich bei dieser Geschichte immer noch berührt, dass sich eine Leserin bei mir bedankt hat, dass ich ihnen diese Geschichte schenke. Solche Kommentare sagen alles, oder?
Selbst, ohne dabei bisher wirklich Feedback bekommen zu haben, möchte ich noch "Der Zirkel" anführen, obgleich die Geschichte bisher noch aus mehr Notizen als Text besteht. Mir gefällt sie einfach unheimlich gut. Vielleicht, weil ich alles wieder aufgreife und nichts außen vor lasse, wie ich bei manchen Geschichten dazu neige.

Zu den Tipps... Ich denke, es ist wichtig, dass man keine angefangen Handlungsfetzen vergisst oder unfertig im Raum stehen lässt, sondern diese Fetzen auch weiterverfolgt. Natürlich geht das nicht grundsätzlich, aber insgesamt sollte es doch ein rundes Bild ergeben.
Zudem sollte man darauf achten, dass sich Worte oder Wendungen nicht immer wiederholen. Das bringt Langeweile und wirkt nach kurzer Zeit abgegriffen.
Und die Charaktere sollten lebendig gestaltet werden. Ein Charakter mit nur positiven oder nur negativen Eigenschaften wirkt platt und oftmals irreal. Jeder hat irgendwo seine Fehler oder Schwäche und die sollte man durchaus mit einbringen.

Tag 11: Geliebte und ungeliebte Charaktere

Donnerstag, 6. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie am liebsten? Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie ungern?

Über wen schreibe ich am liebsten... Das ist kompliziert. Ich liebe alle meine Charaktere mit ihren Ecken und Kanten, daher kann ich auch entschieden sagen, dass es keinen gibt, über den ich ungern schreibe.Ich schätze, da ich die Charaktere meiner Hauptprojekte besser kenne als die anderen, die nur als Ideen existieren, schreibe ich auch lieber über sie, auch wenn ich das nicht auf alle Charaktere beziehen will.
Beispielsweise liebe ich Alex auf "Dark Soul", weil er einfach vollkommen natürlich ist und ich mich irgendwie in ihm wiedererkennen kann. Ähnlich ist es mit Jason.
Ryan, ebenfalls aus "Dark Soul" finde ich klasse, weil er manchmal wirklich verpeilt ist. Es macht Spaß, so einen teilweise wirklich verrückten Charakter zu schreiben. Vor allem diese Mischung aus vampirischer Gefahr und Witz finde ich toll.
Jack aus "Bloody Tears" habe ich immer besonders gern geschrieben, wenn es mir nicht so gut ging, besonders wenn ich wütend war. Er ist ein Sadist, ein Auftragskiller. Man muss sich nicht an irgendwelche moralischen Grundsätze halten, wenn man aus seiner Sicht schreibt, und kann einfach mal zügellos schreiben. Das ist richtig super.
Mit den Charakteren aus "Im Angesicht des Feindes" und "Des Lebens dunkle Seite" ist es ähnlich wie mit denen aus "Dark Soul".
Zoey aus "Der Zirkel" ist der einzige Charakter, der mir etwas schwer fällt, was aber, glaube ich, einfach daran liegt, dass sie bisher nur als Notizen bei mir existiert und ich noch nicht wirklich dazu kam, mich mit ihr richtig vertraut zu machen. In ihr sehe ich mich teils noch eher als in Alex, da sie mehr oder weniger während der Geschichte immer mehr ein Abbild von mir wird, was nebenbei eigentlich total unbeabsichtigt war und mir erst aufgefallen ist, nachdem die Geschichte vollständig geplant war.

Tag 10: Die seltsamste/ ungewöhnlichste Situation

Mittwoch, 5. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Beschreiben Sie die seltsamsten/ungewöhnlichsten Situationen, in die Sie Ihre Figuren gebracht haben (auch Notizen zählen).

Puh, das ist wirklich schwer, denn was kann man als ungewöhnliche Situation betrachten?
Ist letztendlich nicht alles, was geschrieben und erfunden wird, in irgendeiner Weise seltsam oder ungewöhnlich? 
Aber bevor das hier in einem philosophischen Geplänkel endet, möchte ich versuchen, eine Antwort zu finden.

Ich glaube, meine komplette Geschichte "Dark Soul" kann man als ungewöhnliche Situation bezeichnen. Da ist zunächst einmal der Fakt, dass ein Straßenjunge von einem Vampir entführt und gequält wird, obwohl der Vampir nur das Leben des Jungen schützen will. Überhaupt leben unter den Menschen in dieser Geschichte viele Wesen, die eigentlich als Fantasie abgestempelt wurden - Dämonen, Vampire und Gestaltwandler. Die Menschheit merkt nichts von ihrer Existenz, aber sobald man eingeweiht wurde, gelingt es einem recht gut, diese Wesen ausfindig zu machen. Der zweite, in meinen Augen ungewöhnliche Part dieser Geschichte ist folgender: Besagter Straßenjunge hat sein Eltern angeblich bei einem Unfall verloren. Es stellt sich heraus, dass das nicht seine Eltern, sondern seine Adoptivfamilie war. Seine Eltern selbst hatten jedoch auch eine Art Unfall, bei dem seine Mutter und sein ungeborener Bruder gestorben sind. Später trifft er allerdings seinen Bruder - lebendig. Und selbst mit seiner Mutter kann er kurz in Kontakt treten, obwohl sie tot ist und er nicht mit Toten sprechen kann.
Gut, für die, welche die Geschichte nicht kennen, dürfte das jetzt etwas verwirrend klingen, aber in meinen Augen ist das ganze eine recht ungewöhnliche Situation. Allgemein Fantasy-Geschichten gehören für mich in den Bereich des Ungewöhnlichen, daher könnte ich hier auch andere meiner Fantasy-Geschichten aufführen.

Tag 9: Wie man zum Schöpfer wird

Dienstag, 4. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie kommen Sie zu Ihren Figuren? Beschreiben Sie den Schaffungsprozess der Charakterfindung.

Bei mir gibt es zwei verschiedene Wege:

  1. Die Person taucht einfach so in meinem Kopf auf.
    Das ist eigentlich der häufigste Weg. Ich denke mir sehr gern Geschichten auf, die ich allerdings dann nie aufschreibe, sondern wirklich nur in meinem Kopf habe. Dort tauchen ziemlich bunt durcheinander gewürfelte Charaktere auf, deren Persönlichkeitszüge oft stark variieren. Gedanklich arbeite ich die Charaktere dann auch kaum aus. Ich habe nur ein ungefähres Bild von ihnen, was für die kleine Gedankengeschichte vollkommen ausreicht. Oftmals weiß ich dann auch nicht viel mehr von diesen Charakteren.
    Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Ich hab zum Beispiel die Charaktere "Jack" und "Vico", die sich zunächst einmal recht stark ähneln. Sie sind irgendwann mal in einer Gedankengeschichte aufgetaucht und seitdem hab ich sie in einigen anderen Geschichten auch drin und mit jeder Geschichte baue ich die Charaktere etwas mehr aus. "Jack" hat es auch schon in eine meiner schriftlichen Geschichten, Bloody Tears, geschafft, wodurch sich sein Charakter noch weiter entwickelt hat.
  2. Ich weiß (in etwa) die Story und entwickle passende Charaktere.
    Die Figuren passe ich bei diesem deutlich seltener bei mir anzutreffenden Weg mehr oder weniger an die Geschichte an. Während bei dem ersten Weg mehr oder weniger zuerst die Charaktere da sind und dann die Geschichte kommt, ist es hier anders herum. Meistens greife ich hier auf Charaktere aus Gedankengeschichten zurück, vermische einige, verändere sie oder belasse sie auch ab und zu bei dem, was sie bisher sind, und füge Dinge hinzu. 
Im Großen und Ganzen fangen die Charaktere bei mir in meinen Gedanken an zu leben, ohne dass ich groß etwas dafür tun muss. Sie sind dann einfach da. Manchmal sehe ich sie sogar vor meinem geistigen Auge und muss sie im Schriftlichen nur noch so beschreiben, wie ich sie vor mir sehe.

Tag 8: Das Genre

Montag, 3. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Welches Genre bevorzugen Sie beim Schreiben/beim Lesen?

Das Genre ist bei mir beim Lesen und Schreiben gleich. Ich bevorzuge Fantasy, besonders Dark Fantasy. Überhaupt muss es bei Geschichten, die ich lese oder schreibe, mindestens eine Szene geben, die etwas mit Gewalt zu tun hat. Ich bevorzuge "dunklere" Texte mit ordentlich Spannung und Nervenkitzel. Mit typischen mädchenhaften Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten oder Liebesgeschichten kann ich gar nichts anfangen.
Neben Fantasy finde ich auch Krimis und Thriller recht interessant, die lese und schreibe ich allerdings eher selten. Meistens bevorzuge ich so eine Art Thriller in Verbindung mit fantastischen Elementen. Solche Geschichten zählen zu meinen Lieblingen. Auch auch Real Life gemachte Geschichten, in die dann plötzlich magische bzw. mystische Elemente kommen, finde ich ziemlich interessant, allerdings schreibe ich so etwas deutlich seltener, als dass ich es lese.

Tag 7: Musik während des Schreibens

Sonntag, 2. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Hören Sie während der Schreibarbeit Musik? Wenn ja, welche Art von Musik? Gibt es Songs, die Sie mit Ihrer Figur verbinden, die Sie an sie erinnern?

Ich höre eigentlich nie Musik, wenn ich schreibe. Irgendwie finde ich das ziemlich ablenkend. Okay, manche, die diese Aktion hier verfolgen, werden sich denken: "Hey, die kann schreiben, während der Fernseher läuft, da kann sie sich doch nicht von Musik ablenken lassen!" Fakt ist aber, das genau das so ist. Ich weiß nicht wieso, aber jedes Mal, wenn ich Musik nebenbei höre, singe ich eher gedanklich mit, als weiterzuschreiben. Daher unterlasse ich es, Musik beim Schreiben zu hören.
Dementsprechend verbinde ich auch keine Songs mit irgendwelchen Figuren. Natürlich gibt es Musik, die ich mit verschiedenen Stimmungen verbinde und die ich, wenn ich weiß, dass ich über eine bestimmte Stimmung schreiben will, vorher höre, aber die variieren zum einen sehr oft und zum anderen kommt das nur sehr selten vor.

Tag 6: Schreibzeit und Schreibmaterial

Samstag, 1. September 2012 | Kommentieren

Frage:

Wo schreiben Sie am liebsten und zu welcher Tageszeit ist Ihre beste Schreibzeit? Benutzen Sie den Computer oder Stift und Papier?

Bis vor einiger Zeit habe ich hauptsächlich abends geschrieben, während der Fernseher nebenbei lief. Das ging dann schon mal bis tief in die Nacht. Heute mache ich das auch noch manchmal, aber es ist deutlich seltener geworden, da ich gemerkt habe, dass ich abends nicht ganz so produktiv bin, wie ich immer dachte.
Mittlerweile schreibe ich meist nach dem Mittagessen, wenn andere einen Mittagschlaf machen oder sich sonst wie ausruhen. Dann sitze ich in meinem Zimmer auf meiner Couch und tippe vor mich hin. So schaffe ich in ein bis zwei Stunden etwa drei Din A4-Seiten, was bei "Dark Soul" und "Lifeless Eyes" einem kompletten Kapitel entspricht.
Ich schreibe fast nur noch auf dem Computer. Da ist es leichter, mal etwas zu korrigieren, man kann schnell ein paar Synonyme im Internet suchen und das Schreiben geht auch ein wenig schneller, wenn man weiß, was man schreiben will. Wenn ich allerdings unterwegs bin oder mal keinen Computer zur Hand habe, schreibe ich auch auf Papier. Manchmal tippe ich das dort Geschriebene dann später ab, manchmal hefte ich es auch nur in meinen Ordner, wo es dann auf eine eventuelle spätere Verwendung wartet.

Tag 5: Alte und neue Figuren

Freitag, 31. August 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie alt ist Ihre jüngste Figur? Wie alt ist Ihre älteste Figur? Welche sind Ihre jüngsten/ältesten Figuren in Bezug auf deren Erschaffungszeitpunkt?

Meine jüngste Figur ist die körperlich vier- bis fünfjährige Kimberly. Sie ist eine Vampirin und die Ziehtochter von Saphira da Silva aus "Dark Soul". Sie ist eine reine, geborene Vampirin. Wie alt sie genau ist... darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber ich glaube, sie wächst ein bisschen langsamer als normale Menschen. Sie ist quirlig, sehr fröhlich und benimmt sich eigentlich wie ein typisches kleines Menschenmädchen. Sie liebt Kleider, besonders in Rosa und spielt mit den anderen Vampiren sehr gern Verstecke. Übrigens ist sie die einzige geborene Vampirin in "Dark Soul".
Meine älteste Figur... Das dürfte vermutlich Mr. Carson aus einem bisher namenlosen Projekt sein. Er hat bisher keinen Vornamen, ist etwa 60 Jahre alt und war früher, vor dem Krieg gegen die Vampire mal Architekt. Mittlerweile hat er sich zur Ruhe gesetzt. Für meinen Protagonisten ist Mr. Carson der erste, dem es gelungen ist, einen Vampir zum Diener abzurichten. Mr. Carson ist ziemlich kühl, dominant und beherrscht, allerdings kann er auch höflich und freundlich sein, wenn er will.
Was den Erschaffungszeitpunkt betrifft... Wie ich gestern schon sagte, kann ich mich an meine allererste Figur gar nicht mehr erinnern. Meine erste schriftliche Figur war Leo, der Tiger, der allerdings keine wirklich zu definierende Charaktereigenschaft hat. Mein erster menschlicher Charakter war Kai aus meiner Kurzgeschichte "Kai und das Drachenamulett". Er lernt, einen Drachen zu bändigen und kann Magie anwenden, allerdings hat auch er keinen deutlich zu definierenden Charakter.
Meine jüngste Figur stammt wieder aus "Dark Soul" und heißt Damian. Er ist Alex' jüngerer Bruder und auch wenn sie keine Zwillinge sind, sehen sie sich ziemlich ähnlich. Damian ist auch ein Dämon, allerdings ist er mit einer falschen Lebensgeschichte aufgewachsen, durch die ihm ein falscher Vater 'untergejubelt' wurde und durch die er den falschen Leuten glaubt. Das alles jetzt zu verdeutlichen, würde wohl zu weit führen. Dazu muss man die Geschichte von "Dark Soul" kennen ^^

Tag 4: Die erste Geschichte bzw. die erste Figur

Donnerstag, 30. August 2012 | Kommentieren

Frage:

Erzählen Sie etwas zu Ihrer ersten erfundenen Geschichte/ zu ihrer ersten erfundenen Figur?

An meine erste erfundene Figur erinnere ich mich nicht mehr. Früher, bevor ich schreiben konnte, hab ich mir auch schon Geschichten ausgedacht. Ich hab keine Ahnung, wann ich damit angefangen habe. Dementsprechend kann ich zu meiner allerersten Geschichte und ihren Figuren nichts mehr sagen.
An meine erste schriftliche Geschichte erinnere ich mich allerdings noch recht gut. Es ging um einen kleinen Tiger namens Leo (ich weiß, eigentlich der typische Löwenname, aber für mich war das damals der einzige passende Name für eine Katze, egal welche Rasse) und um sein Leben. Sein Vater war verschwunden, nachdem Jäger im Wald unterwegs waren. Er hat bei seiner Mutter gelebt. Die Geschichte hat in seiner frühesten Kindheit begonnen und zunächst einmal ging es um seine ganze Kindheit. Ich habe über verschiedene Abenteuer, die er erlebt hat, geschrieben und wie er aufwächst. Als er älter war, ist er dann erst einem erwachsenen Tiger begegnet und konnte ihn überlisten. Später begegnet er dann den Jägern, die im Dschungel ihr Unwesen treiben. Dort endet die Geschichte. Ich hab niemals weiter geschrieben.
Als ich sie damals angefangen habe, was so in der zweiten Klasse war, habe ich mir fest vorgenommen, sie bis zur vierten Klasse fertig zu haben und sie dann meiner Klassenlehrerin zum Abschied zu schenken. Daraus ist nie etwas geworden. Irgendwann haben ein paar Blätter der Geschichte gefehlt und in der vierten Klasse fand ich das, was ich die Jahre zuvor geschrieben hatte, furchtbar schlecht.
Insgesamt finde ich die Geschichte heute sehr amüsant. Meine damaligen Schreibfehler sind teilweise wirklich lustig. Vor allem ist es sehr interessant zu lesen, wie ich damals geschrieben habe. Natürlich hab ich mich nicht an die normalen Lebensgewohnheiten der Tiger gehalten. Es entsprang alles meiner Fantasie und ist mehr oder weniger eine typische Kinder-Tiergeschichte. Aber manchmal bin ich schon überrascht, was ich bereits in der zweiten Klasse zu Papier gebracht habe.
Die Geschichte war übrigens handschriftlich und ging über etwa 30 A5-Seiten, beidseitig beschrieben. Sie trug den fantasievollen Titel "Leo, der Tiger". ^^

Tag 3: Namensfindung

Mittwoch, 29. August 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?

Das ist eine wirklich gute Frage, da mir die Namensfindung meist ziemlich schwer fällt. Am leichtesten finde ich es noch, wenn es um selbst ausgedachte Namen geht. Ich überlege mir in etwa, was der Name aussagen soll und schmeiße dann so lange Buchstaben durcheinander oder schaue mir Übersetzungen der wichtigsten Bedeutungen auf verschiedene Sprachen an, die ich dann ein wenig verändere, bis ich einen guten Namen habe. Das läuft bei Figuren genauso wie bei Orten. Bei Charakteren nutze ich meist die Charaktereigenschaften mit, wenn ich den Weg der Übersetzungen gehe, bei Orten greife ich eher auf die Beschreibungen, die ich mir vorher überlegt habe, zurück.
Bei wirklich existierenden Namen wird es da deutlich schwerer. Normalerweise, wenn ich mit kleineren Projekten oder Spontanarbeiten beschäftigt bin, wähle ich die Namen ohne große Vorarbeit. Meistens nehme ich den ersten, der mir einfällt und der zu dem Charakter passt. Bei größeren Projekten überlege ich mir zuerst, aus welcher Sprache der Name kommen oder ob er selten sein soll. Das gebe ich dann bei Google ein und schaue mir die Ergebnisse an. Den Namen wähle ich dann meistens wieder spontan unter den Ergebnissen oder ich nehme den, der für mich am besten klingt und gut zu der Person passt. Manchmal schaue ich dann auch, ob die Bedeutung des Namens zu dem Charakter passt, das ist aber eher selten.
Nachnamen wähle ich meist entsprechend der Vornamen. Stammt beispielsweise der Vorname aus dem Französischen, muss auch der Nachname französisch klingen, egal, in welchem Ort der Charakter lebt. Seltener denke ich mir auch einfach einen passenden Nachnamen aus.

Tag 2: Charaktere

Dienstag, 28. August 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?

Würde ich die Frage jetzt auf alle Charaktere ausdehnen, die ich jemals erfunden habe, würde das hier wohl nie enden. Das sind einfach zu viele. Ich kann insgesamt nur schätzen, wie viele Charaktere ich bisher erschaffen habe. Zähle ich die Haupt- und Nebencharaktere meiner Geschichten zusammen, komme ich auf etwa 80. Charaktere mit Name und etwas mehr Bedeutung als ein einmaliger Auftritt habe ich in etwa 50 bis 60.
Wohlgemerkt sind das nur meine schriftlichen Geschichten. Gedanklich hab ich schon sehr viel mehr Charaktere erfunden, da ich mich aber gar nicht mehr an alle erinnern kann, weiß ich auch nicht wirklich, wie viele Charaktere das in etwa sind.

Insgesamt schreibe ich lieber aus männlicher Sicht. Obwohl ich selbst weiblich bin, fällt es mir unheimlich schwer, einen weiblichen Charakter authentisch zu gestalten. Vielleicht liegt das daran, dass ich Mädchen schon immer mit Shopping, Liebe, Tratsch etc. in Verbindung bringe und ich mich zum einen mit diesem ganz Mädchenhaften nicht identifizieren kann und zum anderen meine Charaktere meist das gesamte Gegenteil davon sind. Zusammengefasst habe ich erstaunlich wenige weibliche Charaktere. In meinen ganzen Geschichten taucht ab und zu mal eine Frau oder ein Mädchen als Nebencharakter auf. Ich habe genau eine Geschichte, in der ein weiblicher Charaktere die Hauptfigur ist. Ansonsten ist es bei mir männlich geprägt ^^

Tag 1: Mein Lieblingsprojekt

Montag, 27. August 2012 | Kommentieren

Frage:

Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?

Ich finde es recht schwer, diese Frage zu beantworten, da ich alle meine Projekte liebe.
Meine richtigen Lieblingsprojekte sind, glaube ich, "Dark Soul", "Der Zirkel" und "Lifeless Eyes".
Bei "Dark Soul" habe ich ein Herz für die Charaktere, die ich einfach liebe. Ich kann nicht mal genau sagen warum. Vielleicht, weil sie doch eine recht große Vielfalt bilden. Zudem gefällt mir an dieser Geschichte dieses leichte Durcheinander betreffs des Krieges und seiner Ursachen, welches sich erst gegen Ende nach und nach aufklärt.
"Der Zirkel" liebe ich besonders wegen der Handlung. Ich finde sie sehr gut durchgearbeitet. Es ist, glaube ich, meine einzige Geschichte, die in der Handlung keine richtigen Schwachstellen hat. Auch die Charaktere mag ich recht gerne, wobei ich diese, abgesehen von einem, nicht so sehr liebe wie die von "Dark Soul".
Und zu guter Letzt "Lifeless Eyes". Diese FF fesselt mich irgendwie. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Ursachen für das Geschehene erst nach und nach einbaue und man somit nur langsam über die Vergangenheit aufgeklärt wird. Natürlich mag ich auch da die Charaktere, aber da sie nicht meine eigene Schöpfung sind, packen sie mich nicht so sehr.

Insgesamt muss ich wirklich sagen, dass ich an allen meinen Geschichten etwas Liebenswertes finde. Natürlich habe ich meine drei Favoriten, aber ehrlich gesagt, hätte ich hier auch alle anderen Geschichten aufführen können, da ich an allen etwas finde, was mir besonders gefällt, ob es nun die Charaktere, die Welt oder die Handlung sind. Das Gesamtpaket muss stimmen und ich glaube, bei meinen bisherigen Geschichten hab ich das ganz gut hinbekommen.

30 Tage über's Schreiben schreiben (Links!)

Sonntag, 26. August 2012 | Kommentieren
Ich google ganz gerne mal mit wahllosen Suchbegriffen durch die Weltgeschichte und dabei habe ich eine tolle Aktion auf dem Blog Wortfetzen entdeckt.
Es geht darum, 30 Tage lang am besten täglich einen Post über das Schreiben zu veröffentlichen. Ich sage schon mal von vornherein, dass ich nicht weiß, ob ich es täglich schaffe, denn in zwei Wochen fahre ich für eine Woche nach Frankreich auf Studienfahrt, wo ich kein Internet haben werde. Wenn ich es schaffe, die Posts alle vorzubereiten, werde ich sie natürlich auf diese Zeit timen, damit die Fragen wirklich täglich beantwortet werden.
"Was für Fragen?" könntet ihr euch jetzt natürlich fragen. Ganz einfach: Es gibt 30 Fragenkomplexe, die man die 30 Tage über bearbeitet. Ich stelle sie euch gleich im Folgenden vor und werde dann die zugehörigen Posts auch immer verlinken (wenn ich es nicht vergessen sollte ^^').

  1. Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?
  2. Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?
  3. Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?
  4. Erzählen Sie etwas zu Ihrer ersten erfundenen Geschichte/ zu ihrer ersten erfundenen Figur?
  5. Wie alt ist Ihre jüngste Figur? Wie alt ist Ihre älteste Figur? Welche sind Ihre jüngsten/ältesten Figuren in Bezug auf deren Erschaffungszeitpunkt?
  6. Wo schreiben Sie am liebsten und zu welcher Tageszeit ist Ihre beste Schreibzeit? Benutzen Sie den Computer oder Stift und Papier?
  7. Hören Sie während der Schreibarbeit Musik? Wenn ja, welche Art von Musik? Gibt es Songs, die Sie mit Ihrer Figur verbinden, die Sie an sie erinnern?
  8. Welches Genre bevorzugen Sie beim Schreiben/beim Lesen?
  9. Wie kommen Sie zu Ihren Figuren? Beschreiben Sie den Schaffungsprozess der Charakterfindung.
  10. Beschreiben Sie die seltsamsten/ungewöhnlichsten Situationen, in die Sie Ihre Figuren gebracht haben (auch Notizen zählen).
  11. Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie am liebsten? Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie ungern?
  12. Bei welcher Ihrer Geschichten haben Sie das Gefühl, einen wirklich guten Job gemacht zu haben? Haben Sie ein paar Randnotizen/Schreibtipps dazu?
  13. Schreiben Sie lieber über fiktive oder reale Kulturen/Menschen?
  14. Erstellen Sie Landkarten? Wenn ja, können Sie eine zeigen?
  15. Halbzeit! Gibt es einen Schriftsteller (Profi oder Hobbyautor), den Sie bewundern?
  16. Wenn Sie über romantische Beziehungen schreiben, wie weit gehen Sie da beim Erzählen?
  17. Welcher Ihrer Protagonisten ist Ihr Liebling und warum?
  18. Welcher Ihrer Antagonisten ist Ihr Liebling und warum?
  19. Hat sich schon mal eine Nebenfigur in Ihren Geschichten in den Vordergrund gedrängt? Wurde die Nebenfigur dann zur Hauptfigur? Warum ist das passiert?
  20. Welche Szenen schreiben Sie am liebsten?
  21. Hat eine Ihrer Figuren Kinder? Wie schreiben Sie Szenen aus Sicht der Kinder/oder Szenen mit Kindern?
  22. Gibt es eine Szene zwischen Ihren Charakteren, die Sie nie geschrieben haben? Wenn ja, warum?
  23. Wie lange brauchen Sie im Durchschnitt für ein Projekt von der Planung bis zur fertigen Erstfassung?
  24. Wären Sie bereit, eine Ihrer Hauptfigur in der Geschichte zu töten, wenn es die Handlung verlangt? Welches war Ihre interessanteste Art und Weise, eine Romanfigur zu töten?
  25. Hat eine Ihrer Figuren Haustiere? Wenn ja, welches?
  26. Wie zeichnen Sie Ihre Charaktere? Beschreiben Sie eine Figur oder wenn Sie mit Bildern arbeiten, zeigen Sie uns eine Ihrer Figuren!
  27. Spielt das Aussehen Ihrer Figuren eine wichtige Rolle?  Wie gestalten Sie das Aussehen einer Figur?
  28. Haben Sie schon einmal eine Figur mit körperlicher oder geistiger Behinderung entworfen? Erzählen Sie uns davon.
  29. Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, wie oft denken Sie an die Handlung und Figuren? Gibt es etwas, dass Sie an Ihr Projekt oder an Ihre Figuren erinnert?
  30. Letzte Frage: Wählen Sie einen Schriftsteller aus und verraten Sie uns, was Sie an diesem Schriftsteller mögen und/oder an seinen Charakteren gut finden.

Mit der ersten Frage werde ich dann morgen beginnen.
Vielleicht hat ja noch jemand von euch Lust, hier mitzumachen.

Schulkunst

Donnerstag, 19. Juli 2012 | Kommentieren
Morgen habe ich meinen letzten Schultag in der 11. Klasse und dann bleibt mir nicht einmal mehr ein Schuljahr bis zum Abitur. Ich bin jetzt schon etwas aufgeregt ^^'
Gestern habe ich mir meine Kunstbilder aus diesem Halbjahr (Thema: Malerei) angeschaut und mal meine besten Werke herausgesucht.

Am Anfang haben wir uns mit der Geschichte der Malerei beschäftigt und als wir dann zur Klassischen Moderne und zu Kandinsky gekommen sind, sollten wir eine praktische Arbeit anfertigen. Es hieß, ein Bild zunächst ganz realistisch darzustellen. Ich habe das Motiv einer Postkarte der Wörlitzer Greifvogelschau genommen. Anschließend sollten wir es im nächsten Schritt etwas abstrakt darstellen und im dritten Schritt dann komplett abstrahieren. Das ganze mit Bleistift in einer Größe von A5. Das ist mein Ergebnis:


Unser letztes Kunstthema war dann die Malerei auf Leinwand. Wir konnten uns den Stil und das Motiv nahezu frei auswählen, es gab nur eine Beschränkung: Es musste etwas mit Essen zu tun haben.
Ich liebe nun schon seit längerem "Die Toteninsel" von Arnold Böcklin, daher wollte ich aus diesem Bild eine Adaption machen. Ich habe jetzt einfach den Mittelteil der Insel herausgenommen und dort ein Weinglas und Früchte hingesetzt. Die Idee finden alle bisher klasse ^^
Gemalt habe ich mit Acrylfarbe auf einer Leinwand mit einer Länge von ca. 1m.
Das Bild ist leider noch nicht fertig, aber ich werde sicher auch ein Bild reinstellen, sobald ich das Gemälde vollendet hab.




[Rezension] Claudia Gabel: Dein Blut auf meinen Lippen

Samstag, 23. Juni 2012 | Kommentieren
Rezensionsexemplar
Danke an den Rowohlt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!



Claudia Gabel: Dein Blut auf meinen Lippen

240 Seiten | Taschenbuch | Rowohlt | Deutsch

Original: Romeo & Juliet & Vampires
Übersetzer: Edith Beleites
Reihe: Einzelband

Erschienen: 01.09.2011

ISBN: 978-3499257032
Preis: 8,99 €

[Nicht mehr im Verlag verfügbar]

[Rezension] Ulrike Schweikert: Die Erben der Nacht - Nosferas

Freitag, 8. Juni 2012 | Kommentieren
Bloggerportal

Ulrike Schweikert: Die Erben der Nacht - Nosferas

448 Seiten | Taschenbuch | cbt | Deutsch


Originalausgabe

Reihe: Erben der Nacht #1

Erschienen: 10.03.2008

ISBN: 978-3570304785
Preis: 12,00 €

Zur Leseprobe
Direkt beim Verlag bestellen

Der Zirkel - Erste Leseprobe

Mittwoch, 23. Mai 2012 | Kommentieren
Hey Leute!
Kleine Vorankündigung bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Posts komme: Vor kurzem hab ich die Verlage Rowohlt, Arena und Carlsen angeschrieben, ob sie mir ein Rezensionsexemplar zukommen lassen würden. Ich hab nicht wirklich mit einer Rückmeldung gerechnet und dann das: Gestern hatte ich eine Mail vom Rowohlt-Verlag, dass ich ihnen doch bitte meine Adresse schicken soll. D.h bald gibt es das erste Rezensionsexemplar. Ich schreib euch natürlich, sobald es angekommen ist. Dann lüfte ich auch das Geheimnis um den Titel. <3

Und nun kommen wir zum eigentlichen Thema.

Vor drei Jahren, 2009, hatte ich einen Traum. Einen Traum von einer Parallelwelt voller Magie. Doch auch dort war es, wie in unserer heutigen Welt, nicht friedlich. Ein herrschsüchtiger, grausamer Magier hatte die Macht an sich gerissen und regierte seit Jahren mit Brutalität, Gewalt und Willkür.
Als Zoey sich mal wieder in die kleine Stadtbibliothek verirrt, ahnt sie noch nicht, dass dieser eigentlich Bedeutungslose Gang riesige Veränderungen mit sich führen wird. Denn in der Bibliothek öffnet sich ein Tor. Ein Tor ins Reich der Magie. Nach Merindar.

(spontan verfasste Mini-Inhaltsangabe)

Nun habe ich in den Ferien jetzt einiges an Zeit. Deswegen dachte ich mir: Hol doch die Geschichte einfach mal wieder heraus. Gesagt, getan. Jetzt sitze ich gerade wieder davor und komme endlich voran. Die letzten Jahre war ich immer der Meinung, ich könne meine tabellenförmig angelegten Ideen (immerhin 22 Seiten, Schriftgröße 10 ^^) schreibtechnisch noch nicht gebührend umsetzen. Das hat sich jetzt geändert. Es flutscht einfach. Daher werde ich mit etwas Glück heute auch noch das erste Kapitel vollenden. 
Und nun kommt ihr ins Spiel. Ich werde im Folgenden eine kleine Leseprobe des ersten Kapitels reinstellen. Es würde mich freuen, wenn ihr mir einfach mal spontan eure Meinung kundtut. Wäre interessant zu wissen, was ihr so darüber denkt :)
Und damit genug herumgelabert. Hier die Leseprobe.



Kapitel 1 - Zwischen den Welten

Sie durchstreifte die leeren Straßen. Es regnete in Strömen. Ihre Füße trugen sie weiter den nassen Asphalt entlang. Ihre Jacke war durchweicht, ihre Haut feucht und kalt. Sie liebte Regen. Die kleinen Tropfen verfingen sich in ihren lkaramellfarbenen Haaren; schimmerten wie winzige Kristalle, auch wenn die Sonne weit hinter den mächtigen, grauen Wolkentürmen verborgen war. Einige Leute hasteten mit Schirmen bewaffnet durch den Regen. Versuchten, so trocken wie möglich zu bleiben. Verständnislos schüttelte sie den Kopf. Regen war ein Geschenk des Himmels. Lebensnotwendig. Warum so viele dennoch vor ihm flüchteten, konnte sie sich nicht erklären. Die Sachen würden wieder trocknen – alles wäre irgendwann nicht mehr durchnässt. War es nicht besser, den Regen zu genießen? Oder war diesen Menschen eine lebensfeindliche Dürre lieber?
Sturm kam auf. Kalter, schneidender Wind trieb ihr die Tränen in die Augen und ließ sie leicht zittern. Er peitschte ihr die nassen Haare ins Gesicht, die ihr immer wieder die Sicht versperrten. Sie wischte sie beiseite. Wasser wurde aus den Pfützen aufgewirbelt und spritzte nach allen Seiten; befleckte die einst sauberen Schaufenster und Hauswände mit dem Schmutz der Straßen.
Sie blieb vor einer gläsernen Tür stehen und betrachtete einige Momente die ausgeblichenen schwarzen Buchstaben auf der Scheibe. „Stadtbibliothek“. Sie schob die Tür auf. Ein kleines, silbernes Glöckchen klingelte über ihr und erfüllte den Raum mit einem hellen, freundlichen Klang. Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss und erneut hallte das Glöckchenläuten zwischen den unzähligen Regalen wider. Sie schob sich die nassen Haarsträhnen hinter die Ohren und sah sich in dem bedrückend stillen Raum um. Meterhoch waren Bücher aufgetürmt – alte wie neue. Sie liebte diesen Ort; diese Verbindung aus Vergangenheit und Gegenwart. Während der ausgetretene Holzboden Erinnerungen an frühere Zeiten hervorrufen konnte, lockten die neusten literarischen Werke mit aktuellen Begebenheiten und frischer Fantasie. Sie atmete tief ein, sog den vertrauten Geruch nach altem Papier und Holz auf. Hierher zog sie sich oft zurück. In die Ruhe der Worte und Buchstaben.
„Guten Tag, kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?“ Ein grauhaarige Mann schob sich zwischen einigen Regalen hervor und musterte die Braunhaarige vor ihm.
Sie schüttelte lächelnd den Kopf. Einige Tropfen lösten sich aus ihren durchnässten Haaren und wirbelten – kleinen Diamanten gleich – durch die Luft. „Ich möchte mich nur etwas umsehen.“ Sie ließ den bärtigen Bibliothekar hinter sich und schlängelte sich gewandt durch die eng beieinander stehenden Regale; las den einen oder anderen Buchtitel, doch schien sie nichts zu finden, was ihre vollständige Aufmerksamkeit auf sich zog. Gleichgültig ließ sie von Gewalt befüllte Seiten hinter sich, interessierte sich weder für fantastische Welten, noch für Reisen in die Natur und das Wesen der Menschen.
Ihr Weg führte sie in die Mythen der Vergangenheit. Besonders alte Bücher füllten in diesem Bereich der Bibliothek die Regale. Sie ließ ihre Finger über die abgenutzten, rauen Buchrücken wandern, ertastete ab und zu einige neuere Werke, deren Einbände von einer durchsichtigen, glatten Folie umgeben waren.
„Suchen Sie etwas Bestimmtes?“, wurde sie von einer sanften Stimme aus ihren Gedanken gerissen. Sie blickte auf – direkt in die blaugrünen Augen eines jungen Mannes.
Sie lächelte sanft. „Nein, eigentlich nicht. Ich weiß selbst nicht genau, was ich suche.“
„Sie interessieren sich für Historisches?“, fragte der Blonde, nachdem er einen knappen Blick auf das hohe Regal geworfen hatte. Ein wenig unschlüssig nickte sie. „Darf ich Ihnen etwas empfehlen?“
„Gern“, erwiderte sie erfreut. Zahlreiche Bücher dieser Bibliothek waren ihr bereits bekannt. Zahlreiche Schriften, von denen sie doch keinen Favoriten bestimmten konnte. Obwohl ihre gelesenen Werke sicher bereits die Hälfte dieses Raumes füllen würden, waren ihr doch viele noch unbekannt, unter denen sich vermutlich einige Schätze finden ließen.
Einen Augenblick verschwand der junge Mann, den sie als den Assistenten des alten Bibliothekars erkannt hatte, im Meer der unzähligen Bücher und Regale, ehe er mit einem dicken Buch zurückkehrte, welches er ihr wortlos reichte. Der verschlissene Umschlag schmiegte sich seltsam vertraut in ihre Handfläche. Vorsichtig wendete sie das alte Werk, doch es trug weder einen Rückentext, noch eine Aufschrift im Allgemeinen. Nicht einmal einen Titel konnte sie ausfindig machen.

Löwen

Donnerstag, 17. Mai 2012 | Kommentieren
Heute habe ich das zweite Bild für meinen Nachbarn beendet.
Und wieder habe ich natürlich nach jedem Malen immer ein Foto gemacht, um den Werdegang ein bisschen dokumentieren zu können.




Angefangen hat es auch bei diesem Bild mit einer Vorzeichnung. Damals habe ich wirklich gezweifelt, ob das Bild gut wird, denn die Vorzeichnung hat mich kein Stück überzeugt. Ich fand die Löwen irgendwie zu verkrüppelt (besonders den liegenden Junglöwen).










Weiter ging es dann mit dem Hintergrund. Auch den fand ich nicht sonderlich überzeugend. Irgendwie war alles zu dunkel und wenn ich es dann etwas heller malen wollte, sah es überhaupt nicht mehr echt und total seltsam aus.








Ab dem Moment habe ich erstmals daran geglaubt, dass dieses Bild gut werden könnte.
Zunächst habe ich noch einmal den Hintergrund überarbeitet. Nachdem alles trocken war, sah es mit dem vielen grün hinten und dem bisschen grün am Boden doch ganz gut aus. Und den Löwen fand ich einfach toll. Zwar noch etwas platt, d.h. zu flächig, aber er hat mir schon gefallen.









Den zweiten Löwen, den ich zu Beginn am schrecklichsten fand, habe ich anschließend gemalt. Und was soll ich sagen? Ich fand ihn toll. Noch besser als das erwachsene Männchen. Erstaunlicherweise sieht er mit Farbe richtig gut aus.





Dieses Farbphänomen habe ich dann auch bei dem zweiten Jungtier erlebt, der mir jedoch auf der rechten Seite ein wenig dick geworden ist.
Nebenbei habe ich das Löwenmännchen noch ein bisschen überarbeitet. Jetzt ist es nicht mehr so flächig und gelb, sondern sieht auch deutlich besser aus. Allerdings war ich noch immer nicht mit dem Hintergrund zufrieden.
Aus diesem Grund habe ich diesen noch einmal komplett überarbeitet.
Im Hintergrund habe ich ein paar Äste eingezeichnet und ein bisschen Himmel sichtbar werdenlassen.
Den Boden habe ich mit ein paar neuen Schattierungen und ein wenig Grün aufgearbeitet.
Zum Schluss kam noch meine Signatur in die rechte untere Ecke und fertig war das Bild.



Natürlich habe ich meinem Nachbarn sofort Bescheid gesagt, dass nun seine beiden Bilder fertig sind.
Hier habe ich sie nochmal zusammen fotografiert.


Als er seine Bilder gesehen hat, war er total überrascht und fand sie richtig schön. Ich hatte das Gefühl, er konnte noch gar nicht richtig realisieren, dass das nun seine sind und er die mitnehmen kann.
Er hat sie zuerst fast bei uns vergessen und schien noch irritierter, als ich ihm zum zweiten Mal gesagt hab, dass er die mitnehmen kann ^^