Wenn scheinbar nur noch wenige Bücher gut genug sind ...

Freitag, 18. August 2017 | 32 Kommentare
buecher_erwartung_innovation
Jedes Jahr kommen Tausende neue Bücher auf den Markt. Bei jedem Besuch im Buchladen, bei jedem Blick in Online-Regale und auf Buchblogs entdecke ich Bücher, von denen ich nie zuvor gehört habe. Aktuelle Erscheinungen oder welche, die schon ein paar Jahre zurückliegen. Originalausgaben oder Übersetzungen. Veröffentlichungen von Verlagen oder Selfpublishern.
Wir haben ständig die Möglichkeit, uns aus einem unheimlich breiten Angebot genau die Bücher herauszusuchen, die uns ansprechen und interessieren. Egal, welches Subgenre uns reizt. Egal, welche Sprache oder welchen Autor wir lesen wollen. Und häufig auch egal, wann das Buch erschienen ist.
Eigentlich sollte es daher kein Problem sein, passendes Lesefutter zu finden. Eigentlich.
Warum also fällt es mir in den letzten Monaten so schwer, Bücher zu finden, die mich ansprechen und begeistern können? Warum lege oder klicke ich so viele Bücher nur gelangweilt weg, selbst wenn sie hochgelobt werden und eigentlich perfekt zu meinen Leseinteressen passen?

Sind meine Erwartungen zu hoch oder fehlt vielen Büchern das Neue, Innovative?


Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, ob und vor allem wie ich diesen Post schreiben soll. Vorab will ich eines sagen: In diesem Post beziehe ich mich nur auf meine eigenen Gedanken und die Genres, die ich regelmäßig lese. Über alles andere kann und will ich nicht urteilen, aber vielleicht könnt ihr dieses Thema noch mit eurem Kommentar bereichern?

Hohe Erwartungen habe ich seit Jahren an mich selbst und immer wieder auch an andere. Das ist also nichts Neues und mein ganz eigenes Problem. Trotzdem fiel mir in den letzten Monaten, in denen ich mehr zum Bücher lesen und stöbern kam, auf, dass mich Bücher nicht mehr so leicht begeistern können wir noch vor einem Jahr. Bücher, die mich damals sicher begeistert hätten, lege ich jetzt desinteressiert weg.

Warum ist das so?


Zunächst dachte ich noch, ich würde vielleicht aus meinen Lieblingsgenres "herauswachsen"; mich neu orientieren. Aber andere Genres interessieren mich noch immer nicht wirklich. Fantasy, Krimi und Thriller sind das, was ich lesen will. Und es gibt sie auch noch: Bücher, die sofort auf die Wunschliste wandern. Die mich packen und begeistern und die viel zu schnell ausgelesen sind.
Also musste die Ursache eine andere sein.

Daraufhin habe ich angefangen mich zu fragen, warum ich manche Bücher weglege und andere behalte. Dabei bin ich schlussendlich bei drei Punkten gelandet, die mich an Büchern immer wieder stören und das anfängliche Interesse, das durch Titel und/ oder Cover erzeugt wurde, zerstören.

1. Klappentext

Ich bin bekennende Klappentextleserin und mache meine Kaufentscheidungen vielfach davon abhängig. Kann mich der Klappentext nicht überzeugen, hat das Buch kaum eine Chance, doch von mir gelesen zu werden. Der erste Eindruck sollte an dieser Stelle also stimmen. Leider tut er das häufig nicht.
Einerseits wird bei vielen Klappentexten zu abgedroschenen Floskeln gegriffen. Sätze wie "Doch plötzlich passiert ..." oder "Aber von unbekannter Seite droht ..." oder "Sie wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht ..." und ähnliche haben vielleicht vor einigen Jahren Spannung erzeugt. Heute lese ich sie gefühlt auf jedem dritten Buch. Und es nervt!
Dass es vor allem bei komplexeren, längeren Geschichten schwierig sein kann, einen knackigen, überzeugenden Klappentext zu schreiben, ist mir klar. Dass Satzbausteine sich dabei wiederholen können ebenfalls. Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass viele Klappentexte mittlerweile nach Schema F geschrieben werden - und sich dadurch ziemlich ähnlich werden. Da können sich die Handlungen noch so sehr voneinander unterscheiden.

Andererseits stört es mich, wenn in der Leseprobe deutlich wird, dass der Klappentext schon viel zu viel vom Buch verraten hat. Oder Dinge anteasert, die es in der Form kaum oder gar nicht in der Handlung gibt. Muss das denn sein?!

2. Ähnliche Handlungen und Figuren

Ob es nun das Mädchen ist, das plötzlich magische Fähigkeiten an sich bemerkt und zur Retterin einer ganzen geheimen Welt wird. Oder die Frau, die sich in den mysteriösen Mann verliebt, der auch noch ein magisches Wesen ist (wahlweise Vampir, Magier oder Werwolf). Oder der Polizist/ Detektiv mit einem Drogen- oder Alkoholproblem und am besten gleich auch noch einer absolut tragischen Vergangenheit.
Das gibt es alles schon zu Hauf! Ich will nicht zum 1000. Mal "Twilight", "Panem", die ewig gleiche Suche nach irgendeinem magischen Gegenstand oder die Fahndung nach immer gleichem Muster lesen.
Es gibt doch so viele verschiedene Möglichkeiten, Handlungen oder Charaktere aufzubauen. Warum müssen es dann ständig die gleichen Muster sein? Nur weil sie einmal gut beim Publikum funktioniert haben? Das mag vielleicht beim ersten und zweiten Mal, vielleicht auch noch beim Dritten funktionieren, aber irgendwann langweilen solche Muster einfach nur noch.

3. Klischees

Manchmal können sie witzig sein und, wenn sie keine Massenware sind, durchaus auch realistisch wirken. So ganz unmöglich ist das Auftreten von Klischees in der Realität immerhin nicht.
Dennoch will ich nicht zum x. Mal von Badboys lesen, die eigentlich ganz lieb sind. Oder von Schönheitsköniginnen, die zwar Gruppen oder ganze Reiche anführen, aber dumm wie Brot sind. Oder von dicken, faulen Fahnder. Oder von ebenso beleibten ITlern, die keine Ahnung vom echten Leben haben. Oder von der Verwandlung vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan, einzig damit begründet wird, dass die anderen nie richtig hingesehen haben und besagtes Entlein/ Schwan sich für minderwertig hielt.
Ich könnte ewig so weitermachen, aber ich denke, ihr versteht meinen Punkt.
Wo ist der Realismus geblieben? Warum werden so viele Figuren und Handlungen so stark mit Klischees besetzt?

Ich erwarte von keinem Buch, dass es das Rad neu erfindet. Es gibt wohl kaum eine Idee, die nicht schon einmal in irgendeiner Form gedacht wurde. Und wenn sich Handlungsmuster oder Charaktere in ihren Grundzügen ähneln, stört mich das auch nicht. Ich hab nicht einmal ein Problem damit, wenn sich Bücher bei der Vielzahl jährlich neu erscheinender Bücher mal etwas stärker ähneln. Alles okay!
Aber derzeit werde ich das Gefühl nicht los, dass es fast nur noch fünf bis zehn Grundhandlungen und Charaktertypen gibt, die immer wieder in ziemlich ähnlicher Form in Büchern verwendet werden.

Wo ist der Mut für neue Ideen und neue Kombinationen und insbesondere in der Fantasy andere Wesen geblieben?

Ich will hier ganz sicher keinem Autoren in irgendeiner Weise seine/ ihre Kreativität absprechen. Gute Ideen an sich sind schon schwer zu finden. Sie dann auch noch gut zu Papier zu bringen, ist eine Leistung. Trotzdem lässt es mich stutzig werden, dass sich viele Geschichten immer wieder auf wenige gleiche Muster herunterbrechen lassen.

War das schon immer so? Hat es sich noch verstärkt, weil ständig so viele Neuerscheinungen auf den Markt kommen, dass eine Idee gar nicht mehr wirklich neu sein kann?
Bin ich einfach nur aufmerksamer geworden? Hatte ich zuletzt vielleicht einfach Pech bei meiner Suche und bin deswegen immer wieder bei unpassenden Klappentexten und ähnlichen/ klischeehaften Büchern gelandet?

Ich weiß es nicht. Und eben weil ich für mich keine zufriedenstellende Antwort finden konnte, wollte ich unbedingt diesen Post schreiben. Vielleicht findet wir gemeinsam eine Antwort?

Diskussion

Wie geht es euch bei diesem Thema? Sind die Erwartungen einfach zu hoch oder fehlen neue/ neuere Ideen?
Fällt es euch leicht, interessante Bücher zu finden, oder schrecken euch Ähnlichkeiten, Klischees und unpassende Klappentexte mitunter ebenso ab wie mich?
Und wie ist es mit anderen Genres?

32 Kommentare

  1. Huhu,

    um ehrlich zu sein glaube ich, dass das an den Autoren selbst liegt. Zumindest die Dinge, die mich an Büchern mehr und mehr stören.
    Ich selbst strecke gerade meine Fühler aus um meinen in der Rohfassung fertigen ersten Roman vielleicht zu veröffentlichen. Also habe ich mich in einem Autorenforum angemeldet, dem größten in Deutschland, glaube ich. Dort habe ich nicht nur die Leseprobe meines Romans zur Kritik eingestellt, sondern mich auch bei anderen Texten umgeschaut.

    Und während ich zugebe, dass ich alles andere als perfekt schreibe, merke ich doch, wie die dort alle versuchen, einen in ein Schema F zu pressen. Würden sie nur auf mir herumhacken (bis hin zu 'Lösch die beiden Kapitel einfach nur'), wäre das in Ordnung. Dann wüsste ich, dass es nur an mir liegt. Aber ich habe einige Texte gesehen, die ich wirklich gelungen fand, die mich begeisterten und den die Leute dort in Grund und Boden kritisierten - und die viel schlechteren neuen Versionen lobten.

    Für englische Autoren mag das nicht gelten, aber in Deutschland heißt es nur noch 'möglichst wenig Adjektive', 'fang gleich mit der Handlung an, den Charakter lernt man auch nebenbei kennen' und 'bloß nicht zu viele Infos, das langweilt den Leser'. Und am Schlimmsten 'Show, don't tell'.

    So werden letztlich alle Bücher nach dem gleichen Muster verfasst und wirken in meinen Augen untereinander austauschbar.

    Wobei das jetzt vor allem auf den Inhalt abzielt und nicht deine drei Punkte, das gebe ich zu. Da fürchte ich einfach, dass irgendwann alle Ideen erzählt sind. Es gibt halt nur so und so viel, was sich das menschliche Hirn ausdenken kann, weil wir von der Welt um uns geformt werden. Es ist so, als würdest du versuchen, dir völlig neue Farben auszudenken, schätze ich. Aber du endest wieder nur bei den selben Kombinationen unserer Grundfarben.

    Ich hoffe, mein Beitrag war wenigstens schlüssig und hat vielleicht sogar geholfen?
    Jedenfalls bist du nicht alleine.

    Liebe Grüße

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    1. Hey, danke dir für deinen Beitrag!
      Was du von dem Schreibforum erzählst, erschreckt mich richtig. "Show don't tell" als wichtigen Leitsatz finde ich zwar gar nicht sooo verkehrt, aber was du ansonsten berichtest... Himmel! Da brauch ich mich nicht mehr zu wundern, wenn Bücher stilistisch austauschbar erscheinen.
      Dass der Mensch immer wieder zu einigen Grundideen zurückfindet und keine gänzlich neuen entwickelt, ist mir bekannt. Trozdem schaffen es ja einige Autoren, (scheinbar) neue Handlungen zu entwickeln, die nicht schon an x andere erinnern. Also muss es doch eigentlich möglich sein...
      Vielleicht wird aber vom kaufenden Publikum auch einfach zu stark Schema F nachgefragt, weil es von ein, zwei Büchern nach diesem Schema richtig begeistert war...

      Liebe Grüße
      Sarah

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  2. Huhu, dank der feinen Aktion von Mareike bin ich hier bei dir gelandet! Ich denke im Lauf der Jahre wächst auch der Anspruch an Bücher und ich denke auch das Genre ist egal - die Umsetzung zählt! Wie du schon sagtest, wurden viele Geschichten bereits in vielen Formen geschrieben und erzählt. Auch ein Punkt der mich nicht stört, aber es muss mich einfangen können. Eine Ebene schaffen die mir die Protagonisten näher bringt (egal ob ich vernarrt in sie bin oder abgrundtief verabscheue), je nach Genre und Story muss das Setting einfach passen. Ich denke aber auch das der Mut für Neues nicht weit verbreitet ist.
    IUch hatte den Livestream von Martin Krist (LitCamp) gesehen, kann ich dir absolut empfehlen, denn genau dort ist dein Beitragsthema Gesprächspunkt Nummer ein und es war wirklich interessant! Hab mir umgehen "Drecksspiel" von ihm gekauft :D

    Wünsch dir ein feines Wochenende!

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    1. Huhu! Danke dir für deinen Kommentar.
      Stimmt, wenn die Geschichte an sich gut gemacht ist, ist es manchmal gar nicht schlimm, wenn sie einer anderen ähnelt. Ist, denke ich, ein ziemlich schmaler Grad, auf dem man sich dort bewegt.
      Bei dem Stream werd ich mal reinschauen. Ist ja witzig, dass das Thema dort auch vertreten war!

      Dir auch ein schönes Wochenende!
      Liebe Grüße, Sarah

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    2. Genau an diesen Stream von Martin Krist musste ich auch sofort denken, als ich deinen Beitrag las. Schau ihn dir an, er wird dich sicher weiter bringen. Und dein Gefühl kenne ich auch sehr gut. Ich bin großer Liebhaber der Phantastik und finde besonders in der Fantasy kaum noch Neues, das mich wirklich begeistern kann.

      Liebe Grüße,
      Sandra

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    3. Eben! Geschichten dürfen sich ähneln, wenn dafür anderes überzeugt / eindringlich bzw. einnehmend skizziert ist! Aber ja, es darf auch gerne wieder mehr Mut an anderen Storys gezeigt werden & der genannte Stream zeigt ganz klar: es liegt sich (immer) an den Autoren/Autorinnen - aber es sind auch eben (leider) die Leser die auf diesen Zug springen und die etwas anderen Bücher leider in den Buchhandlungen liegen lassen ...

      Einen feinen Sonntag (=

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  3. Das ist ein echt treffender Beitrag. Mir geht es manchmal ganz genauso, dass mich Bücher einfach langweilen, nicht weil sie schlecht sind, sondern weil ich das Gefühl habe, dass es einfach jede Geschichte schon gegeben hat. Ich gehe dann manchmal in die Bücherei und suche mir ein Buch aus, das ich normalerweise nie kaufen oder lesen würde und lese einfach drauf los, ohne mir den Klappentext oder so anzuschauen. Ich habe das Gefühl, dass ich durch das ständige umgeben sein mit Büchern, durch das Folgen auf Blogs und so, eine ungeheure Erwartung an ein Buch stelle. Dann versuche ich mich darauf rückzubesinnen, warum ich eigl lese. Nämlich aus Spaß an der Freude.
    Und ich stimme dir voll zu, dass Klappentexte Mist sind. Deshalb lese ich die schon seit längerem nicht mehr.

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    1. Hey, danke dir!
      Können dich die Bücher, die du dir wahllos herausgreifst, denn überzeugen, auch wenn sie nicht deinem gewöhnlichen Lesegeschmack entsprechen?
      Ohne Klappentexte oder andere inhaltliche Teaser wäre ich, glaube ich, verloren. An Covern und Titeln kann und will ich mich nicht mehr ausschließlich orientieren. Da hab ich schon zu oft nach Mist gegriffen ;-) Woran orientierst du dich?

      Liebe Grüße
      Sarah

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    2. Manchmal ist das dann echt ein Griff ins Klo :D aber dann lese ich danach auch wieder mit mehr Begeisterung nach meinem eigentlichen Geschmack :D
      Ich orientiere mich meist nach dem Cover und nach den ersten paar Buchseiten, wenn ich nach den ersten zehn Seiten noch Lust habe weiterzulesen, ist das ja schon mal ein guter Anfang. Und die ersten Seiten spoilern ja nicht. Ein klarer Vorteil! :)

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    3. Praktisch :D Bisher lese ich kaum Leseproben oder generell die ersten Seiten von Büchern, aber das wäre wirklich mal eine Möglichkeit. Da kann man wenigstens nicht vom Klappentext enttäuscht werden ^^

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  4. Das was Du beschreibst, geht mir grösstenteils auch so, obwohl ich in anderen Genre lese. Man hat das Gegühl, wenn einmal ein Thema funktionert, dann wird es do lange in ähnlicher Form aufgelegt, bis kein Geld mehr damit verdient wird. Wie Jana oben, habe ich auch die Session von Martin krist beim Litcamp gehört, das war genau das Thema. Ich denke auch durch das extreme Schubladendenken der Verlage, bekommen alternative Ideen keine Chancen. Sehr Schade. Man muss oft wirklich Glück haben, um die Perlen zu finden.

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    1. Hey!
      Da stimme ich dir absolut zu.
      Genau an der Stelle könnten Selfpublisher dann ihren Platz finden und außerhalb von Schubladen publizieren. Einen echten Tiefenblick in die Selfpublisherszene hab ich zwar nicht (ich lese hauptsächlich Verlagspublikationen, stöbere aber auch öfter bei den Selfpublishern), aber was ich dort bisher gesehen hab, hebt sich häufig (leider) nicht großartig von den Verlagsprogrammen ab.
      Vielleicht muss das Publikum auch einfach stärker ein verändertes Programm fordern? Keine Ahnung...

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  5. Hey Sarah,

    ich hab deinen Beitrag auf Twitter entdeckt und muss zugeben, dass du mir aus der Seele sprichst. Ich lese zwar weniger Krimis, Thiller und nur hin und wieder Fantasy, aber in meinem Lieblingsgenre (Endzeit, Dystopie, Apokalypse....) ist es ähnlich. Jedenfalls fühlt es sich so an, als würde ich irgendwie immer wieder das gleiche lesen. Manchmal denke ich, ich bin einfach übersättigt, ob des Angebots an Geschichten. Es gibt so viele, und schon allein die Entscheidung fällt manchmal schwer, weil eben der Klappentext genauso klingt, wie von den 5 Büchern, die ich mir davor schon angesehen habe.
    Ja klar, man kann das Rad nicht neu erfinden, aber dennoch müsste man doch irgendwie immer versuchen, den Leser bei Stange zu halten. (Und doch gibt es immer noch die Bücher, die mich sofort und restlos begeistern! :-D )
    Also, es geht nicht nur dir so und es liegt auch nicht am Genre. Würde mich mal interessieren, wie das der Rest der Leserwelt so sieht. Danke auf jeden Fall für den Artikel, der zum nachdenken anregt!

    Liebe Grüße
    Tilly

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  6. Maren Hirsch Autorin

    Hallo Pergamentfalter Sarah und an euch alle die das Thema Wiederholungen, Phrasen und Langeweile in diesem Blog diskutieren.
    Ich als Autorin kann bestätigen das eure Eindrücke in die richtige Richtung gehen, denn ich lese auch die Werke meiner Kollegen und Kolleginnen. Das kann natürlich das eigene Werk beeinflussen.Und ich bin da nicht alleine,das kann ein Grund sein warum sich viele Geschichten so irgendwie ähneln. Doch bedenkt auch bei über Siebzigtausend Neuerscheinungen in den Bereichen Belletristik und ähnlichem, ist es nicht Einfach die Perlen in der Masse zu finden. Als Self Publisher hat man es dann noch um so schwerer sich gegen die Wirtschaftskraft der etablierten Verlage durchzusetzen. Hat eine/ein Autor einen Namen und sehr gute Verkäufe generiert, wird er/sie beim Folgewerk natürlich bevorzugt. Öfters, beim profilen verschiedener Kollegen/innen, habe ich den Eindruck das neu auf den Markt kommende Werke extra billig verramscht werden um Aufmerksamkeit auf dem Markt zu erlangen. Leider sind gerade diese Bücher sehr oft nicht, oder schlecht Lektoriert, was eure Kritik noch berechtigter macht. Mein Erstlingswerk brauchte über zwei Jahre bis ich es meiner Lektorin vorlegte. Die hat es dann erstmal zerpflückt und mir die elenden Phrasen und Wiederholungen um die Ohren gehauen. Meine Lehre daraus war; sei Kritisch mit deinem Werk und setze dich nicht unter Druck unbedingt in sechs Monaten einen Bestseller zu schreiben. Ob eine Geschichte ein Bestseller wird entscheiden eh die Leser und Leserinnen.
    Diesen Beitrag finde ich sehr Interessant weil kritisch. Macht alle weiter so. Eure Maren Hirsch

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    1. Hallo Maren,
      danke dir auch für die Sicht mal aus der anderen Richtung, der Autoren.
      Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es - selbst wenn sich ein Autor an "innovativere" Ideen wagt - angesichts der Wirtschaftskraft von Verlagen schwer ist, entweder einen Verlag zu finden, der bereit ist, dieses Experiment zu wagen, oder als Selfpublisher genug Reichweite und damit Publikum zu generieren.
      Wobei es doch interessant wäre, sich mal ein Buchangebot anzuschauen, aus dem die Punkte, die wir jetzt im Überangebot haben, weitestgehend rausgestrichen sind...
      Liebe Grüße!

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  7. Hej Sarah,
    mein erster Gedanke bei deiner Überschrift war: Warum gefallen mir momentan fast alle Bücher, die ich lese? Habe ich keinen Anspruch an eine Lektüre? Oder selektiere ich einfach ganz genau was ich lesen möchte und was nicht?
    Ich gehöre zu den Lesern, die in der Regel nur den Titel und das Cover betrachten. Darauf beruht meine Entscheidung nehme ich das Buch oder halt nicht. Den Klappentext lese ich oft erst nach den ersten zehn Seiten, um zu sehen wohin die Geschichte führt. Damit bin ich bisher sehr gut gefahren. Eine Weile war ich im Genre Thriller und Liebesroman gefangen und habe kaum über den Tellerrand geschaut. Inzwischen habe ich sogar Fantasyromane gelesen, was ich vor einem Jahr noch für unmöglich hielt. Ich habe durch das Bloggen über Bücher einen ganz neuen Lese Horizont bekommen. Kürzlich habe ich einen Roman über eine Künstlerin und die Entstehung einer Ausstellung gelesen. Ich war total fasziniert obwohl mich keine zehn Pferde in eine Kunstausstellung bekommen.
    Ich weiß nicht was ich dir raten kann, um interessanten neuen Lesestoff zu bekommen, der dich mal wieder vom Hocker haut. Aber ich für mich wage immer wieder das Abendteuer über mein Lieblings Genre hinaus, um zu entdecken, dass es noch viel mehr da draußen gibt als nur Liebesromane und Thriller.
    LG Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,
      danke dir! Ich finde es immer wieder bewundernswert, wie zielsicher manche nur anhand von Cover und Titel Entscheidungen treffen. Erstauswahlen treffe ich zwar auch danach, aber ich hab schon sooo oft erlebt, dass mich die Bücher dann doch nicht ansprechen... Na ja ;-)
      Momentan fahre ich ganz gut damit, häufiger mal auf dem englischsprachigen Buchmarkt zu stöbern, auch wenn Bücher dann doch tendenziell bisher öfter auf Deutsch bei mir landen. Der Blick über den Tellerrand ist aber auch ein guter Tipp!
      Liebe Grüße
      Sarah

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  8. Hallo Sarah,

    du sprichst da ein Thema an, dass mich schon länger bewegt, gerade im Fantasybereich. Schön zu sehen, dass ich nicht die einzige bin, die denkt, dass es da irgendwie keine Innovation gibt und die Geschichten sich alle mehr ähneln. Allerdings halte ich das für ein eher deutsches Phänomen, zumindest im Fantasygenre. Im englischsprachigen Buchmarkt bemerke ich gerade eher das Gegenteil, im Fantasygenre tauchen da gerade jede Menge abwechslungsreiche Bücher auf. Wenn du dir zum Beispiel die Liste der für den Hugo Award (höchster Preis für Fantasy und Science Fiction Bücher) nominierten Autor_innen der letzten Jahre anschaust findest du da jede Menge einzigartige Bücher. Leider werden viele von denen nicht ins Deutsche Übersetzt.
    Das Fehlen an neuen, interessanten Büchern ist der Grund, warum ich mittlerweile fast nur noch Fantasybücher von englischsprachigen Autor_innen lese. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann ich das letzte mal ein deutsches Fantasybuch in der Hand hatte, das muss Jahre her sein.
    Ich hoffe das diese Leidenschaft für neue Fantasybücher bald auf den deutschen Buchmarkt überschwappt.

    LG
    Elisa
    www.reisenderbuecherwurm.com

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    1. Hallo Elisa,
      bei englischen Büchern schau ich mich aktuell auch öfter mal um. Lese jetzt gerade auch eins, das ich bisher ziemlich gut und mal nicht abgedroschen finde. Hoffentlich bleibt der Eindruck!
      Ich hab manchmal das Gefühl, dass der deutsche Fantasymarkt übersättigt ist. Nach Harry Potter, Twilight und Co. hat der ja ziemlich geboomt, vielleicht ist jetzt einfach mal die Luft raus? Ich glaube, das letzte neuartigere deutsche Fantasybuch, dass ich gelesen hab, war von Markus Heitz. Abgesehen davon wird es aber auch verdammt dünn. Schade! Ich hab zwar selbst nicht so sehr den Vergleich, aber deinen Worten zufolge muss es doch (zumindest im englischsprachigen Raum) möglich sein, innovativere Fantasy auf den Markt zu bringen. Warum klappt das im deutschsprachigen bisher nicht? Marktdruck? Publikumswünsche? Ich hab keine Ahnung...
      Liebe Grüße
      Sarah

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  9. Guten Morgen!

    Ein tolles Thema!

    Ich hab mir da auch schon desöfteren Gedanken darüber gemacht und gerade im Jugendbuchbereich finde ich das sehr oft. Also die ähnliche Handlung mit jungem Mädchen, bösem Bube, plötzlichen magischen Fähigkeiten etc. und natürlich die entsprechenden Klischees.

    Deshalb hab ich mich auch wieder mehr auf Erwachsenen-Lektüre konzentriert und ich muss sagen, dass es da teilweise vor neuen Ideen sprudelt! Ich weiß ja nicht so genau, in welchen Genres du unterwegs bist, aber ich lese sehr querbeet, vielleicht fällt es mir deshalb nicht so auf? Ich finde jedenfalls immer wieder tolle Bücher mit neuen Ideen oder Umsetzungen, zum Glück :)

    Ein Thema kann allerdings durchaus oft "wiedergekaut" werden, wenn es gut und originell umgesetzt ist.

    Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren, denn ich achte da drauf, was ich mir auswähle, gerade wenn ich zum 100sten Mal den gleichen Klappentext lese, lasse ich die Finger davon.
    Wobei ich eh eigentlich kein Klappenleser bin, entweder stehen Nichtigkeiten drauf die auf 5000 andere Bücher auch passen würden, oder es wird gespoilert *lach*
    Ich bin eher ein Covermensch. Wenn mich das Cover anzieht, les ich mir Rezensionen zu dem Büchern durch und entscheide dann, ob es mich anspricht.

    Liebste Grüße, Aleshanee

    PS: Ich bleib gleich mal als Leserin da, dein Blog gefällt mir :)

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    1. So halte ich es auch :)
      Klappentexte finde ich meistens nicht gelungen, wie bereits erwähnt spoilern sie oder sind ersetzbar.
      Ich halte mich da eher an Rezensionen meiner liebsten Blogger.
      Oder an das Cover und somit den ersten Eindruck.

      Liebe Grüße,
      Nicci

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    2. Danke euch beiden!
      Es gibt zwar auch einige Bücher, die gute Klappentexte haben, aber mittlerweile macht ihr mir alle richtig Lust, Bücher mal nach anderen Maßstäben auszuwählen als hauptsächlich nach Klappentext *lach*
      Wenn ein Thema an sich immer wieder verwendet wird, muss das ja auch nicht schlimm sein :) Kommt viel drauf an, wie es jeweils umgesetzt wird und ob es irgendwann an einem Punkt "durchgekaut" wirkt oder ob es die einzelnen Geschichten zu dem Thema immer wieder mit neuen Perspektiven und Mustern aufwarten können.

      Liebe Grüße
      Sarah

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    3. Guten Morgen Sarah!

      Ich hab deinen Beitrag in meiner heutigen Stöberrunde verlinkt:
      http://blog4aleshanee.blogspot.de/2017/09/stoeberrunde-19.html

      Ich wünsch dir einen schönen Freitag :)

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    4. Hallo,
      oh, wow, danke dir! :)

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  10. Hallo Zusammen, das ist wirklich ein spannendes Thema. Ich habe es gerade mit meiner Lektorin diskutiert, da ich ein paar komplexere Ideen in meinem neuesten Werk drin habe, die ich mit "Lost" vergleiche. Ich mochte die Idee in der Serie, bestimmte Dinge nicht nur in Rückblenden, sondern auch in mögliche Zukünfte zu zeigen. Meine Lektorin meinte dazu nur, ich wisse ja auch, was für Kritiken "Lost" bekommen hat. Am Ende unserer Diskussion lief es darauf hinaus, dass ich mich als Autor entscheiden muss.
    Leider ist es nämlich offenbar so, dass Leute wie Du Sarah, oder Alashanee und einige andere, eben Ausnahmen sind. Ich als Autor muss mir überlegen: Will ich Geld verdienen, will ich Erfolg haben, dann muss ich den Markt bedienen. Will ich das schreiben, was ich selber gerne lese? Dann sind es Genre-Mixe, neue Ideen, Überraschungen etc. Als Leser mag ich nicht, die 1000mal aufgewärmte Story mit den immergleichen Figuren. Ich mag Plotbrüche, Regelbrüche, Genreüberschreitungen ... aber die meisten Leute wohl leider nicht. (Obwohl es eh seit ca. 4000 Jahren nicht mehr darum geht, neue Geschichten zu erzählen, sondern nur eine der bekannten 7 Grunstories (wenigstens) neu zu erzählen.

    Liebe Grüße
    Anton

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    1. Hallo Anton,
      danke dir für deinen Kommentar! Du bestätigst eindeutig, was ich in einem Kommentar weiter oben vermutet hatte. Das Publikum fordet und wird bedient - auch wenn es 1000 Mal das Gleiche fordert. Sehr schade. Da kann man wirklich nur hoffen, dass es trotzdem mal "innovativere" Werke auf den Markt schaffen und Aufmerksamkeit bekommen und/ oder dass sich der Publikumsgeschmack immer mal wieder (leicht) verändert.

      Liebe Grüße
      Sarah

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  11. Hey Sarah,

    ein wirklich gelungener Beitrag.

    Mir geht es ähnlich wie dir. Ich lese zwar schon immer, seit ich darüber blogge, bin ich aber wesentlich kritischer mit meiner Buchauswahl geworden. Vielleicht liegt diese "Übersättigung" daran, dass wir mehr lesen als der Normalverbraucher und somit auch Einblick in mehr Geschichten gewinnen. Seit der Einführung von Ebooks wird nochmal ein ganzer Schwung mehr Lesestoff auf den Markt geschwemmt als erst schon, darunter viele Selfpublisher. Auch ich möchte denjenigen ihre Kreativität/Fantasie absprechen. Aber man orientiert sich vllt zu sehr auf bereits Gelesenes oder an Büchern/Geschichten, die man sehr gemocht hat und das fließt dann (unbewusst) in die eigene Geschichte mit ein.

    Klappentexte lese ich fast gar nicht mehr bzw lese sie höchstens mal an. Ich orientiere mich hauptsächlich an Empfehlungen anderer Blogger, oder greife öfter zu Autoren, die mir irgendwie bekannt sind. Spoiler in Klappentexten nerven natürlich immens, viel schlimmer finde ich jedoch, wenn sie Inhalte anpreisen, die dann gar nicht im Buch vorkommen. Was soll das denn?

    Oktober und November sind im Jahr die Monate, in denen meines Erachtens die meisten Bücher veröffentlicht werden. Vllt ist dieses Jahr das ein oder andere Buch dabei, welches uns überraschen kann :)

    Alles Liebe und einen schönen Abend,

    Janine von LeseLiebe

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    1. Hallo Janine,
      ja, das kann gut sein. Als Blogger liest man dann doch (etwas) mehr - und wenn schon keine Bücher, dann doch zumimdest Rezensionen oder andere Beiträge über Bücher.
      Dass manche sich an anderen Werken orientieren, kann gut sein. Ist ja zunächst einmal auch nicht schlimm; WENN was Neues/ Anderes daraus gemacht wird und es nicht mehr Richtung Fanfiktion oder Kopie geht.

      Das stimmt. Das finde ich auch so furchtbar! Vor allem macht es gar keinen Sinn - es sei denn, man möchte schlechtere Wertungen, weil nicht das Versprochene geliefert wird.

      Ehrlich? Hab ich nie drauf geachtet ;-) Ein paar interessante Bücher hab ich gefunden, die jetzt zwischen August und Oktober erscheinen. Hoffe, die können überzeugen *lach*

      Liebe Grüße
      Sarah

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  12. Hi Sarah,

    sehr guter, interessanter Beitrag!

    Ich hatte einen ähnlichen Gedanken wie Janine: Ich glaube, Du hast jetzt einfach "genug" in Deinen Genres gelesen, um an diesen Punkt zu kommen. Ich denke das Problem besteht schon länger, aber nur als Vielleser beginnt es irgendwann einen zu stören.

    Die Bücher allerdings werden ja von den Verlagen so gedacht, dass sie im großen und ganzen der Zielgruppe gefallen. Gemacht wird, was sich als funktionierend erwiesen hat. Etwas Neues zu probieren ist eben immer noch mehr finanzielles Risiko. Dazu ist ja eh immer noch unsicher vorherzusagen, was sich gut verkaufen wird, auch wenn man schon viel Erfahrung im Geschäft hat. Man fällt dann wieder auf bewährte Strategien.

    Dazu könnte kommen, dass die Genres die Du gerne liest, meiner Meinung nach eh sehr schematisch sind. Gerade ei Krimi, ein Thriller, da rechnet man bei der Zielgruppe mit bestimmten Leseerwartungen die man beliefern möchte.

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  13. Hallo Sarah,
    ich glaube schon, dass es noch diese neuen, innovativen Geschichten gibt. Doch sie finden selten den Weg in die Buchhandlungen. Dort liegen die immer gleichen Bücher. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. So ist es leider. Darüber sind auch nicht alle Buchhändler glücklich.
    Ich selber tue mich in letzter Zeit auch schwer, Lesestoff zu finden, der mich begeistert.
    Wahrscheinlich liegt es bei mir am Alter. ( ;-) ) Ich habe schon so viel gelesen und die Geschichten scheinen sich alle irgendwie zu ähneln. Die Protagonisten heißen zwar anders, aber das Klischee (schön von Dir geschrieben) und auch das Grundgerüst bleiben.
    Ich habe mal ein Lektoren-Treffen bei Bastei-Lübbe gewonnen, da wurden mir die Zutaten für einen „Verkaufsschlager“ genannt.
    Ich fand das damals lächerlich und wollte nicht darauf hören. Dachte ich doch, dass meine eigene Geschichte ohne dem 08/15 „Gedöns“ auskommt.
    Das war ein großer Irrtum.
    Rückblickend muss ich sagen, dass sich genau diese Bücher verkauft haben, die über jene Zutaten verfügten und andere eben nicht.
    Und das werden sie weiterhin. Bis der Markt gesättigt ist und ein neuer Hype geboren wird.

    Als Autorin stecke ich jetzt in der Zwickmühle, wie und was ich weiterschreibe.
    Das, was sich verkauft oder das, woran mein Herz hängt. Glücklicherweise ist das Schreiben „nur“ ein Hobby von mir und ich muss nicht davon leben.
    Als Leserin habe ich vermehrt Bibliotheken und Flohmärkte für mich entdeckt.
    Dort finde ich oft Bücher, von deren Autoren ich noch nie gehört habe und wurde in letzter Zeit wieder öfter begeistert und überrascht. Und falls doch ein Buch dabei ist, welches so gar nichts für mich ist, bringe ich es zurück oder zum öffentlichen Bücherschrank.
    Liebe Grüße
    Charly

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    1. Hallo Charly,
      danke dir! Es scheint immer wieder auf die Publikumswünsche und entsprechende Verlagsprogramme zurückzukommen. Schade, aber wohl kaum zu verändern. Wobei es mich doch echt mal interessieren würde, wie ein Buchmarkt aussieht, der nicht ständig schon bekannte Geschichten zitiert oder auf Klischees baut. Wäre sicher mal interessant - wobei, ob das überhaupt möglich ist? ;-)

      Liebe Grüße
      Sarah

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  14. Hier kommt "Autorinnensenf":
    Als eine, die nun wirklich nicht Mainstream schreibt, kann ich sagen:
    Uns wird sehr oft gesagt, das ziehe nicht bei Leserinnen/Lesern. Das sei zu sperrig/zu ungewöhnlich/was auch immer.
    Ein Grund, warum ich zwei Romane im SP rausgebracht hab, darunter "Chili con Amore" - der nun wirklich keine Klischees beinhalten dürfte ...
    Nun könnt ihr draus machen, was ihr mögt.
    Von Buchbloggenden wünsche ich mir, dass sie auch mal tiefer graben und nicht nur auf den Buchhandlungstischen oder den üblichen Webseiten nach Lesestoff stöbern oder die Empfehlungen der Online-Buchhändler kaufen ... (bewusst keine Namen nennend).

    Vielleicht ändert sich nun was?

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Vielen Dank für eure Kommentare!